Islam

Yahya Ekhou in Deutschland 2019.

Yahya Ekhou kämpft um sein Leben

Yahya Ekhou stammt aus Mauretanien. In Kairo hat er Jura und NGO-Management studiert. Seit März 2018 hofft der Gründer des Liberalen Netzwerks in Mauretanien hierzulande auf die Anerkennung seines Asylantrags. In seiner Heimat steht ihm und seinen Mitstreitern ein islamisiertes Kasten- und Stammessystem gegenüber.

Verbrennen oder Steinigen?

Im türkischen Fernsehsender der Muslimbruderschaft "Watan TV" erklärt die Moderatorin Hala Samir ausführlich, was der Prophet und die Gelehrten zur Homosexualität zu sagen haben. Die Streitfrage ist laut der Moderatorin lediglich, wie die Hinrichtungen vollstreckt werden sollten.

Der Innenraum der Hagia Sophia

Erdoğan will Hagia Sophia reislamisieren

Sie war einmal die größte Kirche des Christentums, dann wurde sie zur Moschee und schließlich profanisiert: Die fast 1.500 Jahre alte Hagia Sophia in Istanbul. Seit geraumer Zeit arbeitet Staatspräsident Erdoğan daran, sie wieder in ein islamisches Gotteshaus zurückzuverwandeln. Jetzt soll ein Gericht entscheiden – und verweist auf ihn.

Mit Kopftuch auf der Richterbank

Raffia Arshad ist die erste Richterin mit Kopftuch in Großbritannien. Während der Hijab in säkularen Kreisen als Symbol für ein menschenverachtendes Frauenbild gilt und das Tragen im öffentlichen Dienst in Deutschland heftig debattiert wird, präsentiert sich Arshad als Vorkämpferin für gesellschaftliche Vielfalt. Sie wolle Frauen ermutigen, Karriere zu machen, auch mit Kopftuch, erklärt die 40-Jährige im Zeitungsinterview.

Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen!

Wäre Islamverbandschef Aiman Mazyek tatsächlich ein guter Botschafter für die #WirsindRechtsstaat-Kampagne, dürfte es ihm nicht schwerfallen, die sieben Verfassungsfragen zu beantworten, die ihm das Institut für Weltanschauungsrecht (ifw) im November 2019 gestellt hat. Doch seither herrscht beredtes Schweigen.

Verhaftet wegen Kuss-Foto

Der iranische Parkour-Sportler Alireza Japalaghy hat in den sozialen Medien mehrere Fotos und Video-Clips veröffentlicht, die zeigen, wie er beim Klettern auf Hochhäusern eine Frau küsst. Wegen dieser Aufnahmen wurde Japalaghy nun verhaftet, da sie vom islamischen Regime als normwidrig und vulgär betrachtet werden. Kritiker rufen zur Protestkampagne "Ich küsse, also bin ich!" auf.

Symbolbild

Muezzinruf im Corona-Ramadan

Obwohl Gottesdienste wieder stattfinden dürfen, sind die Moscheen hierzulande lieber vorsichtig, weil es im Fastenmonat Ramadan schnell zu voll werden könnte. Stattdessen werden Gottesdienste gestreamt; in einigen Städten gab es auch Sondergenehmigungen für den Muezzinruf. Mitunter führte das zu Diskussionen, in denen dieser anders bewertet wird als das kirchliche Glockengeläut, was einmal mehr die Notwendigkeit des säkularen Staates verdeutlicht.

In der Abgeschiedenheit der pakistanischen Berge wird selten kontrolliert.

Missbrauchsskandale an Religionsschulen in Pakistan

Auf Farsi (persisch) bedeutet "Pakistan" so viel wie das "Land der Reinen". Doch die vielen Missbrauchsskandale zeigen, dass das massive Problem von Geistlichen, die sich an Minderjährigen vergehen, ohne Ausnahmen ein globales zu sein scheint. Insbesondere Religionsschulen, die sich der staatlichen Aufsicht entziehen, entpuppen sich als sehr fragwürdige Institutionen.