Israel

Israelische Flagge

Ein aufklärerisches Buch gegen einseitige Zerrbilder

Der Publizist Alex Feuerherdt und der Politikwissenschaftler Florian Markl kritisieren in ihrem Buch "Vereinte Nationen gegen Israel. Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert" die im Titel angesprochene absonderliche Verurteilungspraxis. Auch wenn man den beiden Autoren eine einseitig pro-israelische Beschreibung zuschreiben will, stimmen doch die notwendigen Einwände gegen den falschen Maßstab, der für die Politik des jüdischen Staates häufig angelegt wird.

Der "neu-deutsche" Antisemitismus

Arye Sharuz Schalicar, der es von der Berliner Graffiti-Szene bis zum Direktor in einem israelischen Ministerium gebracht hat, kritisiert in seinem Buch "Der neu-deutsche Antisemit. Gehören Juden heute zu Deutschland?" insbesondere einen israelfeindlichen Antisemitismus. 

Ikea Israel - ultraorthodoxer Katalog

Israel: Klage gegen IKEA-Katalog ohne Frauen eingereicht

Vor zwei Jahren musste sich IKEA entschuldigen, nachdem das Unternehmen in Israel einen Katalog versendet hatte, der nur Männer und Jungen zeigte. Keine Frauen abzubilden war ein Zugeständnis an als ultraorthodox zusammengefasste Gruppen. Nun hat Hannah Katsman zusammen mit dem Israel Religious Action Center eine Klage gegen IKEA Israel eingereicht.

Amerikanische, jüdisch-orthodoxe Touristen in Tel Rumeida in Hebron

Hebron: eine Stadt im Ausnahmezustand

Im September dieses Jahres jährte sich das Oslo-Friedensabkommen zum 25. Mal. Obwohl gescheitert, dient es noch immer als Grundlage für eine Zwei-Staaten-Lösung. Basierend auf Oslo entstanden weitere Abkommen, die den Frieden zwischen Israelis und Palästinensern ermöglichen sollten. Das Hebron-Protokoll von 1997, das die zweitgrößte Stadt des Westjordanlands in zwei Teile teilt, war ein solches. Genützt hat es nichts.

Einseitigkeiten gegen andere Einseitigkeiten

Der Psychologe Rolf Verleger, früher Mitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland, kritisiert in seinem Buch "Hundert Jahre Heimatland? Judentum und Israel zwischen Nächstenliebe und Nationalismus" eine angeblich unkritische Sicht auf die Politik des israelischen Staates. Das Buch selbst wirkt etwas fragmentarisch und unstrukturiert, sowohl in Form und Inhalt, und setzt der Einseitigkeit einer kritiklosen Sicht auf die Politik der israelischen Regierung seine eigene Einseitigkeit der Ignoranz gegenüber den politischen Kontexten entgegen.