USA

Das Weiße Haus in Washington

Tränengas und Blendgranaten: Trumps bizarrer Weg zum Bibelfoto

Die Szenen, die sich am Abend des Pfingstmontag in Washington D.C. abspielten, wirken wahrlich grotesk: Donald Trump verkündet vor laufenden Kameras, er sei der Präsident "des Rechts und der Ordnung" und er stehe hinter friedlichen Demonstrationen - während gleichzeitig ein friedlicher Protest vor dem Weißen Haus unter Einsatz von Tränengas, Gummigeschossen und der Nationalgarde niedergeschlagen wird.

Was uns nach den "Corona-Spaziergängen" erwarten könnte

Der US-amerikanischen Regierung, allen voran Präsident Donald Trump und seinem Vize Mike Pence, nebenbei Chef der Coronavirus-Taskforce, dürften im Moment gewaltig die Synapsen glühen: Ausgerechnet in den ländlichen Counties (dem US-amerikanischen Pendant zum Landkreis), fernab der einstigen Covid-19 Hotspots an den beiden Küsten, entwickeln sich neue pandemische Epizentren.

Viele Amerikaner gläubiger wegen Corona

Ein Viertel der US-Amerikaner ist nach eigener Auskunft durch den Ausbruch der Corona-Pandemie gläubiger geworden als zuvor. Lediglich 2 Prozent fühlen sich durch Corona in ihrem religiösen Glauben geschwächt, so das Ergebnis einer Meinungsumfrage des US-amerikanischen Pew Research Centers.

Kein Schwangerschaftsabbruch "dank" Corona

Im US-amerikanischen Bundesstaat Arkansas werden nicht notwendige medizinische Eingriffe aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nicht durchgeführt. Dass diese Regelung auch für operative Schwangerschaftsabbrüche gilt, wurde nun obergerichtlich bestätigt. Schwangere Frauen, deren Leben nicht durch die Schwangerschaft gefährdet ist, haben jetzt in Arkansas keine Möglichkeit mehr, einen operativen Schwangerschaftsabbruch durchführen zu lassen.

Ist Trump religiös?

Diese Frage stellte das Pew Research Center mehreren Tausend US-Amerikanern. Das Ergebnis: Die Mehrheit der Amerikaner ist sich weder sicher, welcher Religion ihr Präsident Donald Trump angehört, noch ob er überhaupt religiös ist.

Covid-19: US-Pastor stirbt nach Karneval in New Orleans

Medienberichte über den Coronavirus hatte er als "Massenhysterie" abgetan, verließ sich lieber auf Gottes Schutz als auf Maßnahmen zum Schutz vor Ansteckung. Nun ist der amerikanische Pastor Landon Spradlin selbst an Covid-19 erkrankt und verstorben. Der 66-Jährige hatte sich offenbar auf einer Missionierungsreise in New Orleans mit dem Erreger angesteckt.