Veranstaltung

March for Science, 22.4.2017

Eine Kerze in der Dunkelheit

Nicht einfach gegen die Politik eines einzelnen Mannes, sondern gegen den Fakten-verleugnenden Populismus weltweit setzte der "March for Science" in über 500 Städten weltweit ein Zeichen. Unter diesen, mit deutlich über 1000 Teilnehmern aus Wissenschaft, Politik und allgemeiner Bevölkerung war auch Heidelberg – als eine von über 20 deutschen Städten.

Tanja Gabriele Baudson, Mitinitiatorin des deutschen "March for Science"

Warum am Samstag in 22 deutschen Städten Wissenschaftler beim "March for Science" auf die Straße gehen

In den USA marschieren am Wochenende mehr als 100.000 Wissenschaftler, und auch in Deutschland findet am Samstag in mehr als 20 Städten der "March for Science" statt. Wir haben mit der Mitinitiatorin in Deutschland, der Bildungsforscherin Tanja Gabriele Baudson, über die Beweggründe gesprochen und warum sich Wissenschaftler plötzlich in der Defensive fühlen.

Gerd Ganteför

Fortschrittsglauben: Gefährlich oder notwendig?

Der Physiker Gerd Ganteför warb in einem Vortrag beim Humanistischen Salon Nürnberg für positive Visionen von Fortschritt. Optimismus ist für ihn nicht gleichbedeutend mit der Verharmlosung von Problemen. Es gäbe keinerlei Grund, den heutigen Stand der Forschung für unveränderlich zu halten und den Glauben an die zukünftige Lösbarkeit von Problemen aufzugeben.

Auf der Suche nach einer zukunftsfähigen Ethik

"Unsere ethisch-politischen Systeme hinken der technologischen Entwicklung weit hinterher", erklärte der Philosoph Michael Schmidt-Salomon in seiner Einführung in das "Frankfurter Zukunfts-Symposium", das am vergangenen Wochenende vom Ethikverband der Deutschen Wirtschaft und der Giordano-Bruno-Stiftung veranstaltet wurde. Aus diesem Grund haben die beiden Organisationen beschlossen, ein Netzwerk zu schaffen, das "rationale Maßstäbe für die Bewertung der Chancen und Risiken neuer Technologien" entwickeln soll.

Schwurbler, Nazis & Scharlatane

Schon mal was davon gehört, dass außerirdische Reptiloide in Gestalt von Politikern die Weltherrschaft an sich reißen wollen? Oder von einer sogenannten "Flat-Earth"-Theorie? All das und vieles mehr wurde vergangenen Donnerstag im Rahmen der Aktionstage gegen geistige Brandstiftung in Gießen diskutiert.

"In 10 Jahren sollten Kinder dieselben Rechte haben wie Hunde"

Am 7. Juni 2016 lud die LAG (Landesarbeitsgemeinschaft) Säkulare Grüne Bayern zu einer Podiumsdiskussion unter dem Titel "Beschneidung von Jungen – Eine Frage der Selbstbestimmung?" ins Stadtbüro der Münchner Grünen. Viele Fragen wurden an diesem Abend gestellt und diskutiert. Und es herrschte Einigkeit darüber, dass die genitale Selbstbestimmung ein Menschenrecht ist.

Kein Mangel an neuen Ideen

OBERWESEL. (hpd) Am vergangenen Wochenende trafen sich die Regional- und Hochschulgruppen der Giordano-Bruno-Stiftung zum gemeinsamen Austausch am Stiftungssitz in Oberwesel. Wie in den Jahren zuvor wurde viel diskutiert und an neuen Projektideen geschmiedet.