Soziales

„Ärzte sollen helfen dürfen!“

BERLIN. (hpd) Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) begrüßt den überarbeiteten Gesetzentwurf zur ärztlichen Hilfe beim Freitod. Nach dessen Formulierungen bleiben auch Ärzte straffrei, die in einer langjährigen persönlichen Beziehung zum Suizidenten gestanden haben. Die Bundesärztekammer protestiert.

US-Humanisten trauern um Gore Vidal

LOS ANGELES. (hpd) Am vergangenen Dienstag starb der US-amerikanische Schriftsteller und Drehbuchautor Gore Vidal im Alter von 86 Jahren. Wie die Los Angeles Times gestern berichtete, starb er an den Folgen einer Lungenentzündung in seinem Haus in den Hollywood Hills. Auch die amerikanischen Humanistinnen und Humanisten betrauern nun den Tod ihres früheren Ehrenpräsidenten.

Wo sind die uneigennützigen Samariter?

WEIMAR. (hpd/fgw) Hat es sie denn überhaupt je gegeben? Oder handelt es sich nur um eine gern geglaubte Mär, mit der die christlichen Priesterkasten die Existenz ihrer monopolartigen Sozialkonzerne begründen wollen? Und was verbirgt sich hinter diesen konzernartigen Gebilden Caritas (katholische Kirche) und Diakonie (evangelische Kirchen)?

"Enttäuschende Rechtsprechung in Straßburg"

BERLIN. (hpd/dgpd) Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) erneuert die Forderung, dass Ärzten die Verschreibung von suizidgeeigneten Medikamenten möglich sein sollte. Insofern sei es bedauerlich, dass in Straßburg kein wirkliches Grundsatzurteil verkündet wurde.

Durchbruch für die Bürgerrechte

BERLIN. (hpd/hu) Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts fordert die Humanistische Union ein einheitliches Sozialhilfegesetz. Alle in Deutschland lebenden Menschen haben einen Anspruch auf ein physisches und soziokulturelles Minimum.

Alice Miller und der Struwwelpeter

BERLIN. (hpd) Die Wahlberlinerin Katharina Micada hat vor einiger Zeit das Buch "Dein gerettetes Leben" von Alice Miller als Hörbuch gesprochen und produziert. Der hpd sprach mit ihr über ihre Gründe dafür und über ihr Engagement für das NetzwerkB.

Kinderrechte sind keine Bagatelle

OBERWESEL. (hpd/gbs) Mit deutlichen Worten hat der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, die Pläne deutscher Politiker kritisiert, die nach der Sommerpause ein Gesetz auf den Weg bringen wollen, das religiös motivierte Vorhautbeschneidungen bei Kleinkindern und Knaben legitimieren soll.