vor Ort

"One Billion Rising"

Tanzen gegen Gewalt an Frauen

Terre des Femmes ruft dazu auf, bei der weltweiten Tanz-Demo "One Billion Rising" gegen Gewalt an Frauen am heutigen 14. Februar mitzutanzen – natürlich mit FFP2-Maske und Abstand – und gemeinsam mit Menschen aus aller Welt ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. 2022 lautet das Motto der Veranstaltung: "Rise for the bodies of all women, girls & the earth".

2005 titelte die Bild: "Wir sind Papst!", heute müsste es heißen: "Wir sind schuldig!"

Protestbündnis demonstriert gegen die unzureichende Unterstützung für Missbrauchsbetroffene durch Kirche, Politik, Justiz und Gesellschaft

"Wir sind schuldig!"

Die Giordano-Bruno-Stiftung, der Bund für Geistesfreiheit München und das "Aktionsbündnis Betroffeneninitiativen" demonstrieren mit der Großplastik "Der Hängemattenbischof" und der adaptierten Bild-Schlagzeile "Wir sind schuldig!" am 27. Januar in München. Außerdem werden symbolisch 26 Aktenkartons an die Staatsanwaltschaft übergeben, um auf deren fehlenden Ermittlungseifer hinzuweisen.

Die "Judensau" am Regensburger Dom

Die "Judensau" bleibt am Regensburger Dom

Seit dem 14. Jahrhundert prangt eine judenfeindliche Schmähplastik an der Fassade des Regensburger Doms. Die Rede ist von der sogenannte "Judensau": Das Relief zeigt ein weibliches Schwein, an dessen Zitzen jüdische Männer wie Ferkel saugen. Der Bund für Geistesfreiheit München hatte sich nachdrücklich für eine Entfernung der Skulptur eingesetzt, doch die Abbildung wird an Ort und Stelle verbleiben.

Der "Hängemattenbischof" auf dem Marienplatz

gbs demonstrierte drei Tage gemeinsam mit kirchlichen Reformgruppen in München

"Nehmt den Kirchen die Aufarbeitung aus der Hand!"

Vergangenen Donnerstag wurde in München ein neues Missbrauchsgutachten für die dortige Diözese vorgestellt, kritisch begleitet von einer Aktion des Aktionsbündnisses Betroffeneninitiativen gemeinsam mit der Giordano-Bruno-Stiftung und kirchlichen Reformbündnissen.