Kunst und Kultur

Gegen kirchliche Disziplinierungsversuche

BERLIN. (hpd) In den Debatten für oder gegen Ethik haben die lauten Töne merklich zugenommen. Auch die Zahl der Christen steigt, die das Volksbegehren „Pro Reli“ öffentlich nicht unterstützen. Zugleich gibt es von dieser Seite Vorschläge, die eine Erweiterung des Anteils der Religionskunde im Rahmen des Ethikunterrichtes wünschen. Bischof Huber versucht derzeit, kirchliche Mitarbeiter zu disziplinieren, die sich öffentlich gegen „Pro Reli“ aussprechen,

Keine Kommunalbeteiligung an Kirchenerhaltung

ERFURT. (hpd) Die angeblich pflichtigen gemeindlichen Kirchenbaulasten in den Kommunen der neuen Bundesländer sind hinfällig. Die Pflicht, sich an Renovierungs- und anderen Erhaltkosten zu beteiligen, sind mit dem Einigungsvertrag zu Ende gegangen. Dies hat Ende voriger Woche das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden.

Pilger Mu (14)

(hpd) Die Bildgeschichten des „Pilger Mu" sind eine Kreation des Malers und Zeichners Alex Ignatius. Vier Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte.

Präsident Sarkozy konkretisiert „offene Laizität"

PARIS. (lp/hpd) Während des Besuches von Papst Benedikt in Frankreich hatte Präsident Sarkozy sich verpflichtet, während der französischen Präsidentschaft der EU, entsprechend seiner Ideologie der sogenannten „offenen Laizität", die Religionen mehr in die politische Machtausübung des Staates zu integrieren. Nun schreitet er zur Tat und organisiert dazu am 17. Dezember in Paris ein Kolloquium.

Ein Erlebnis der Laizität

BERLIN. (hpd) Es ist inzwischen Tradition: Jedes Jahr veranstaltet der Berliner Humanistische Verband eine geförderte Bildungsreise in ein fernes Land. Im offiziellen Berliner „Stadtführer Entwicklungspolitik“ der „Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen“ wird extra darauf verwiesen. Dieses Jahr führte die Reise im hiesigen Spätherbst ins frühlingshafte Montevideo.

Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung

FRANKFURT. (hpd) Wenn ein Mensch zu Kriegsdiensten zwangsrekrutiert werden soll, entsteht angesichts der damit verbundenen Freiheitseinschränkung und der Gefährdung von Leib und Leben ein Interessenskonflikt, so dass es naheliegt, die lebensgefährliche Freiheitsberaubung mit dem Verweis auf das Recht auf Leben und Selbstbestimmung abzulehnen.

„Du sollst nicht falsch Zeugnis reden …“

BERLIN. (hpd) Desinformation, Diffamierung anderer Positionen und ihrer Vertreter sowie skrupelloser Stimmenfang sind die hervorstechenden Methoden, mit denen die Initiative „Pro Reli“ arbeitet. Mit dem wertzuschätzenden ethischen Anspruch der Bibel „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten“ haben sie nichts zu tun.

Zum Thema: Religion an öffentlichen Schulen

BERLIN. (hpd) In nur vier Wochen haben die Evangelische und die Katholische Akademie eine bundesweite Tagung im Französischen Dom organisiert. Sie kann den Zusammenhang mit der Initiative „Pro Reli" nicht verbergen, indem hochrangige Kirchenfunktionäre und Politiker sich zugunsten eines Pflichtfaches Religionsunterricht aussprechen.