Sponsor-Link

nzz.ch 07.01.2013 · Nr. 14711

In Liechtenstein entflechten sich Staat und Kirche

Das Fürstentum Liechtenstein streicht die römisch-katholische Kirche als "Landeskirche" aus der Verfassung. Im Frühjahr 2013 wird dazu ein Konkordat mit der kath. Kirche unterzeichnet werden, dass die bisherige enge Verzahnung zwischen Staat und Kirche "entflechtet". 

"Das Parlament verabschiedete ein neues Religionsgesetz wenige Tage vor Weihnachten und nahm auch die erste Abstimmung über die Verfassungsänderung vor, die der katholischen Kirche das Privileg als Landeskirche wegnimmt."

Eine komplette Trennung von Staat und Kirche wird es aber auch im Fürstentum Liechtenstein nicht geben. "Im Unterschied zu ursprünglichen Forderungen nach vollständiger Trennung von Kirche und Staat ... hat sich im Laufe der Zeit ein gewisser Pragmatismus durchgesetzt."