Armin Pfahl-Traughber

Prof. Dr. Armin Pfahl-Traughber, Jg. 1963, ist hauptamtlich Lehrender an der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung mit den Schwerpunkten "Politischer Extremismus" und "Politische Ideengeschichte". Außerdem gibt er seit 2008 ebendort das "Jahrbuch für Extremismus- und Terrorismusforschung" heraus.

Artikel des Autoren

Fußabdruck im Mondstaub (21.07.1969)

Verschwörungstheorien

Die Mondlandung als Hollywood-Inszenierung?

Am 20. Juli 1969, also vor fünfzig Jahren, landeten erstmals Menschen auf dem Mond. Das sei ein Fake, eine Hollywood-Inszenierung, behaupten bis in die Gegenwart diverse Konspirationsanhänger. Mit welchen Fakes sie dabei selbst arbeiten, macht die folgende Kritik deutlich, wobei sie keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Frontalansicht der Roten Flora

Kritischer Kommentar zu einem Plädoyer der Gewalt

Gewalt und Vermittlung

Andreas Blechschmidt, Aktivist der Roten Flora in Hamburg, plädiert in seinem Buch "Gewalt, Macht, Widerstand" dafür, dass Militanz auch mit einer Vermittlung einhergehen müsse. Diese Gewaltbejahung ignoriert den enormen Schaden, der durch pseudoemanzipatorisches Gehabe für die legitimen Anliegen von Protestbewegungen entsteht.

Journalistisches über rechtextremistische Ökos und völkische Siedler

Völkische Landnahme

Andrea Röpke und Andreas Speit, beide bekannte Fachjournalisten zum Rechtsextremismus, berichten in ihrem neuen Buch "Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos" über die Instrumentalisierung des Naturschutzes und über völkische Siedler.

Kritische Anmerkungen zu behaupteten und realen Kontexten

Religion und Veganismus

Ist Veganismus eine Religion? Sind Veganer Extremisten und Fanatiker? Diese und andere Vorwürfe sind oft zu lesen. Der Frage, ob sie berechtigt sind, geht Armin Pfahl-Traughber nach.

Symbolbild

Antisemitismus im Fußball

Der studierte Politik- und Sportwissenschaftler Florian Schubert informiert in seiner Studie "Antisemitismus im Fußball. Tradition und Tabubruch" über die Judenfeindschaft in dieser Sportart. Dabei blickt er verständlicherweise über den Spielfeldrand hinaus und thematisiert vor allem das Fanverhalten, was dann im Sinne der qualitativen Sozialforschung geschieht.