adam sedgwick (nicht überprüft)

Mi. 13 Mai 2026 - 16:20

Die Zehn Gebote sind ja eine Richtschnur für viele Menschen, wobei die Gebote 1-3 das Verhalten des Menschen zu Gott beschreiben während die Gebote 5-10 sich um das ethische Verhalten der Menschen untereinander empfehlen.
Das vierte Gebot ist die einzige religiöse Vorschrift, aber sie ist äußerst zeitgemäß: Du sollst den Feiertag heiligen-und NICHTS! tun, das heißt, sollst keinen Eingriff in die Natur vornehmen, die Natur unberührt lassen. Bei dieser Empfehlung schlägt doch des Ökologen-Herz gleich viel höher. Was hinter den Zehn Geboten alles steckt, hat der Sozialpsychologe Erich Fromm in seinem Buch "Ihr werdet sein wie Gott" beschrieben. Ein durchaus nachdenkenswerter Text. Zum Beispiel das Erste Gebot, "Du sollst nur den einen Gott lieben", im Klartext, man kann all die esoterischen Götzen und den Aberglauben, wie z.B. dass die Zahl 13 Unglück bringt, ersatzlos "in die Tonne schmeißen". Manch ein Mensch ist froh, wenn er sich vom Aberglauben befreit fühlen kann oder gleich fühlt.

Was mich allerdings bei den christlichen Kirchen immer noch wundert, ist das Fehlen der Zehn Gebote in den Kirchen-Gebäuden. Die Zehn Gebote sind nie aus- oder dargestellt, ich habe sie z.B. nicht im Kölner Dom und in vielen anderen Domen auch nicht gefunden. In den USA scheint man die Vermittlung der Gebote als verbindlichen Auftrag aufzufassen. Wobei ich die US-amerikanische Art und Weise im Umgang mit der christlichen Lehre nun gar nicht gutheiße.

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