A.S. (nicht überprüft)

Fr. 11 Sep 2026 - 15:20

In unserem Land gilt Religion immer noch als eine Form von Ethik. Das ist falsch.

Religion ist zum einen theokratische Ideologie: Gläubige müssen den religiösen Führern jeden Quatsch glauben, bedingungslos gehorchen und ihr Leben lang dienen.

Zum anderen ist Religion ein zynisches, manipulatives Spiel mit menschlichen Ängsten, Sehnsüchten und unseren Instinkten.

Leider sind auch viele Humanisten auf die Ethik-Maske der Religionen herein gefallen.

Philipp Möller ist kommende Woche in BaWü unterwegs und nimmt an Podiumsdiskussionen teil, auf denen mal wieder uns Religion als "unverzichtbare Ethik" untergejubelt wird. Eigentlich wären diese Diskussionen gute Gelegenheiten, mal auf das "Zuckerbrot und Peitsche"- System hinzuweisen, dass Paradiesverheißung ung Höllendrohung bilden.

Höllendrohung und Paradiesverheißung reiten auf unserem Selbsterhaltungstrieb herum. Auch das könnte er mal thematisieren. Für das "Ewige Leben im Paradies" tun Menschen alles, sogar sich selbst und andere umbringen.

Der Wiederauferstehungsglaube macht Soldaten zu willigem Kanonenfutter. Kriegsherren wissen das. Beispiele liefert die Geschichte genug, z.B. 9/11.

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.

Klartext

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.