Henry Burchardt (nicht überprüft)

Sa. 12 Sep 2026 - 18:06

Terror im Namen Allahs
Eine mahnende Erinnerung an die massenmörderischen Anschläge vom 11. September 2001
„Die Körperteile der Ungläubigen flogen wie Staubkörnchen umher. Hätten wir es mit eigenen Augen gesehen, unsere Herzen wären von Freude erfüllt“ (Osama Bin Ladin)
Die koordinierten Terroranschläge vom 11. September 2001 mit vier entführten Flugzeugen und etwa 3.000 unschuldigen und zufälligen Todesopfern stellen fraglos die bisher spektakulärsten, symbolkräftigsten und mediengerechtesten Anschläge der modernen Geschichte des Terrorismus dar. Markiert wurde damit eine neue Qualität der „Ästhetik der Barbarei“, wie sie nur dem Schoß eines mörderischen Gotteswahns mit dem ihm innewohnenden Hang zu sakralem Mythos, apokalyptischen Wahnideen und entsprechenden gottesfanatischen Identitäten zu entsprießen vermag.
Spätestens diese Mega-Anschläge hätten der Anlass sein können und müssen für eine tabufreie Diskussion über die herrschaftskulturellen Ursachen, politischen Hintergründe und religiös-weltanschaulichen Antriebskräfte des islamischen Terrorismus. Doch dieser Zeitpunkt wurde aufgrund politischer Interessenlagen und ideologischer Bornierungen verpasst. Stattdessen nämlich dominier(t)en seither in der deutschen Öffentlichkeit im Rahmen eines ausufernden „Deutungschaos“ der Abwehrmechanismen und Klischees, u. a.:
Die von den herrschenden politischen und medialen Instanzen ebenso einträchtig wie notorisch verbreitete Legende „Guter Islam - Böser Islamismus“. Demnach wird der „Islamismus“ als militante Verfälschung des an sich rein spirituellen und friedfertigen Islam ausgegeben und die inhaltlich-normativ eindeutig enge Verbindungslogik zwischen dem Islam und seinen gewalttätig-aktivistischen Zuspitzungen aus politisch-ideologischen Gründen geleugnet. In Wahrheit aber handelt es sich bei den muslimischen Terroristen und Selbstmordattentätern keinesfalls um Akteure, die ihre Religion strategisch bewusst verfälschen und zweckentfremden, also im Sinne eines vorsätzlichen Betrügers vorgehen. Vielmehr sahen und sehen wir hier Menschen am Werk, die subjektiv zutiefst überzeugt sind und ihren Glauben für die ‚einzig wahre’ Handlungsgrundlage halten. Das objektiv Verhängnisvolle besteht darin, dass sich sehr wohl aus dem Koran und der Sunna Aussagen und Vorbilder ‚herausholen’ lassen, die ihr Tun begründen und rechtfertigen.

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