Ernst Richter (nicht überprüft)

Do. 17 Sep 2026 - 10:32

"Wir definieren Gott als das Größte, was denkbar ist. Wenn nun etwas, das sich denken läßt, nicht existiert, dann ist etwas anderes, das ihm genau gleicht und existiert, größer.

Daher muß das Größte, das sich denken läßt, auch sein, sonst wäre etwas anderes noch Größeres denkbar. Folglich ist Gott."

Der "ontologische Gottesbeweis" des "Heiligen Anselm", wie von Bertrand Russell in "Philosophie des Abendlandes" vorgestellt.

Warum denkt sich jemand einen Gottesbeweis aus? Weil es noch keinen (brauchbaren) gab. Anders gefragt: Kann mir jemand sagen, warum Hugo Stamm überhaupt die Frage aufwirft, ob die Bibel ein "Zeugnis für die Existenz Gottes" ist? Ist es eine rhetorische Frage, die die Existenz des Artikels rechtfertigt? Wenn schon kein Gott, dann doch zumindest ein Artikel!

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