Politik

Humanistische Akademie: Armut

NÜRNBERG. (hpd) Als vor zwei Jahren, im Frühjahr 2007, eine Tagung der Humanistischen Akademie Bayern das Thema „Neue Armut, Unterschicht und Prekariat: Aspekte sozialer und ökonomischer Unterprivilegierung in Deutschland" behandelte, konnte noch niemand ahnen, wie schnell das Problem an Aktualität und Brisanz gewinnen würde.

Kritik an Plänen zum Islamunterricht

HAGEN. (ibka/hpd) Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) äußert sich ablehnend zur Absicht von Kultusministerin Henzler, einen islamischen Religionsunterricht an hessischen Schulen einzurichten.

„Dissidenten“ jetzt online

BERLIN (hpd) Am 16. November 2008 gründeten elf weltliche Verbände, Stiftungen und Akademien den „Koordinierungsrat säkularer Organisationen“ (KORSO). Das wirft die Frage nach den Vorgängern auf, was diese wollten, was sie erreichten und woran sie scheiterten. Das 1997 erschienene Buch von Horst Groschopp „Dissidenten“ – es beschreibt umfänglich den ersten historischen Versuch, das „Weimarer Kartell“ – hat der Autor nun in einer zweiten Auflage im Internet allgemein zugänglich gemacht. Am 8./9. Juni 2009 hat dieser erste historische Versuch nämlich seinen 100. Gründungstag.

Volksbegehren offiziell zustande gekommen

BERLIN. (hpd) Nach Mitteilung des Landeswahlleiters in Berlin hat das Volksbegehren „Pro Reli" die notwendige Stimmenzahl offiziell erreicht. Damit ist der Weg zum Volksentscheid offen.

Traditionsbruch in Leipzig

LEIPZIG. (hpd) Die Katholische Hauptkirche der Stadt Leipzig ist die Propsteikirche St. Trinitatis. Sie ist - so heißt es - baufällig und nicht mehr sanierbar. So ist ein Neubau geplant. Im Zentrum von Leipzig. Direkt gegenüber dem Neuen Rathaus. Eine Provokation an das früher so sehr evangelische und heute weitestgehend konfessionsfreie Leipzig? Eine Zurückeroberung verlorenen Terrains?

Deutscher Medienpreis für den Dalai Lama

BADEN-BADEN (hpd) Am 10. Februar erhält der Dalai Lama den Deutschen Medienpreis. Wer sich fragt, warum ausgerechnet einem ehemaligen Feudalherrscher jene Auszeichnung verliehen wird, die einer „herausragende Persönlichkeit der Zeitgeschichte" zugedacht ist, muss sich zunächst an die Geschehnisse im März 2008 erinnern. Und sich dann vor Augen führen, wer den Preisträger ausgesucht hat.

Die Angst vor der „Nebenkirche“

BERLIN. (hpd) Bisher hat der amtierende Papst Benedikt XVI. den Eindruck zu erwecken versucht, seine Kirche verkörpere aufgeklärte Religion und stünde auf dem Boden der Universalität der Menschenrechte. Von diesem Grund ging die Ökumene aus. Damit ist es nun vorerst vorbei, so lange nicht ausgeräumt ist, er arrangiere sich mit Antisemiten. In Deutschland ist die Leugnung des Holocaust eine Straftat. Wie sieht dies der „deutsche Papst“?