Debatte

Streitgespräch von Hamed Abdel-Samad und Mouhanad Khorchide

Wie hältst Du es mit dem Islam?

BONN. (hpd) Soll man den Islam ablehnen oder reformieren? Über diese Frage führten der Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad und der Theologe Mouhanad Khorchide ein Streitgespräch mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten. Dieses macht die Differenzen deutlich und fordert zur Selbstpositionierung auf. Dabei kann man aber eine inhaltliche und eine strategische Ebene unterscheiden.

Peter Boghossian lecturing at Portland State University

Street Epistemology

Kann man produktiv mit Theisten diskutieren?

BERLIN. (hpd) Mit überzeugten Gläubigen über Religion zu diskutieren ist keine angenehme Aufgabe. Man weiß vorgebrachte Argumente zwar zu kontern und hat den Eindruck, zweifelsohne die stärkere Position zu vertreten. Doch zu schnell treiben oftmals Rabulistik, begriffliche Umdefinierung oder der Verzicht auf jegliche logische Konsistenz seitens des Gesprächspartners in die Polemik.

Warum die Angriffe auf die LGTBI-Bewegung wissenschaftlich absurd sind

Der religiöse (Anti-) Gender-Wahn

BERLIN. (hpd) Im Vorfeld der Erstellung des neuen Bildungsplanes 2015 durch die grün-rote Landesregierung Baden-Württemberg startete der Realschullehrer Gabriel Stängle eine Petition mit dem Titel "Zukunft – Verantwortung – Lernen: Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens". Die Petition richtete sich gegen ein Leitprinzip des Bildungsplans, das "Akzeptanz sexueller Vielfalt" vorsah. Die Petition forderte den "Stopp der Aushöhlung des Elternrechts in der schulischen Sexualpädagogik" und das "uneingeschränkte Ja zum Wissenschaftsprinzip in Schule, Unterricht und Lehrerbildung".

Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben

Heft 1/2016 der HLHS erschienen

BERLIN. (hpd) Das am 6. November vergangenen Jahres verabschiedete "Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung” steht im Mittelpunkt des aktuellen Heftes "Humanes Leben Humanes Sterben” (HLHS). Bereits im Editorial weist Elke Baezner darauf hin, dass eine moralische Bewertung des Suizides einem säkularen Staat nicht zustehen würde.

Bundesverfassungsgericht Karlsruhe

BVerfG-Beschluss: Anlass zu Optimismus

Gibt es doch Aussicht auf eine liberale Sterbehilferegelung?

BERLIN. (hpd) Knapp zwei Monate nach der Verabschiedung des neuen § 217 StGB durch eine deutliche Bundestagsmehrheit liegen jetzt erste Äußerungen des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zur Strafbarkeit eines assistierten Suizids vor. Bekanntermaßen ohne hinreichende Gründe, rein ideologisch motiviert, hatte im November die Mehrheit der Abgeordneten gegen ein liberales Sterbehilferecht votiert. Daten und Fakten waren nicht gefragt, stattdessen waren Spekulationen und Angstmache an der Tagesordnung.

Gemeinsames Vorgehen der Gruppen Hintze/Dr. Reimann/Dr. Lauterbach und Künast/Dr. Sitte/Gehring beim Thema Suizidbeihilfe

Pressekonferenz am Dienstag

Gemeinsam gegen Kriminalisierung der Sterbehilfe

BERLIN. (hpd) Wie am morgigen Freitag die Abstimmung im Bundestag über die vorliegenden Gesetzesentwürfe zur Sterbehilfe ausgehen wird, kann im Moment niemand genau voraussagen. Die Einreicher der beiden liberaleren Gesetzesentwürfe haben am Dienstag in einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass sie eine Kriminalisierung der Suizidhilfe gemeinsam verhindern wollen.

Sterbehilfe-Cars vor dem Bundeskanzleramt

Partei der Humanisten

Sterbehilfe – Das Recht auf das eigene Leben

BERLIN. (hpd/pdh) Morgen, am Freitag den 6. November entscheidet der Bundestag über die Zukunft der Selbstbestimmung in Deutschland. Genauer gesagt um das Recht auf einen selbstbestimmten Tod. Etwa ein Jahr haben sich die Abgeordneten Zeit gegeben um über diese Frage zu beraten. Sie wurde sogar zur Gewissensentscheidung erklärt und dafür die sonst übliche Fraktionsdispziplin aufgehoben. Herausgekommen sind vier Entwürfe, mit denen nur die Wenigsten in Deutschland zufrieden sein dürften.

Elke Baezner

Vor der Bundestags-Abstimmung zur Suizidhilfe am Freitag

Kein Strafrecht: DGHS appelliert an Abgeordnete

BERLIN. (hpd/dghs) Mit einem persönlichen Schreiben hat sich die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) zum wiederholten Male an alle Bundestagsabgeordneten gewandt. Wenige Tage vor der Zweiten und abschließenden Dritten Lesung der Gesetzentwürfe zur Suizidhilfe an diesem Freitag schrieb DGHS-Präsidentin Elke Baezner an die VolksvertreterInnen.