Österreich

Statement des Humanistischen Verbandes Österreichs (HVÖ)

Einführung des Ethikunterrichtes wäre ein Rückschritt

Die Humanisten des Humanistischen Verbandes Österreich (HVÖ) sind wütend. "Die Regierungsvorlage zum Ethikunterricht zwingt Nicht-Religiöse zu einem Ersatz von etwas, was nicht ihre Sache ist." Das sagt Gerhard Engelmayer, der Präsident des HVÖ. "Gleichzeitig betont sie die Wichtigkeit von Ethikunterricht, schließt aber alle Religiösen dabei aus."

Österreichische Gesellschaft für ein humanes Lebensende (ÖGHL) fordert Liberalisierung der Sterbehilfe

Prominente Österreicher*innen für Sterben in Würde

Auch in der Coronakrise ist die Diskussion zum Sterben in Würde nicht beendet. Ein richtungsweisendes höchstgerichtliches Urteil in Deutschland hat im Februar Sterbehilfe legalisiert. Die ÖGHL (Österreichische Gesellschaft für ein humanes Lebensende) erhofft sich davon eine Vorbildwirkung für Österreich.

Corona, die Finanzkrise und die Kirche

Was seit Beginn des Jahres 2020, das als Katastrophenjahr in die Geschichte eingehen wird, geschehen ist, erweist sich als fundamental. Eine beispiellose Flut von Ereignissen, von Krankheit, Elend und Tod ist auf die Menschheit hereingebrochen, viele unserer bisherigen Übel erscheinen dagegen harmlos.

Beichtstuhl

Religionsunterricht im Beichtstuhl?

Wie letzte Woche bekannt wurde, hat der katholische Religionsunterricht in Feldkirch (Vorarlberg) bis vor Kurzem einen besonderen Service für "kleine" Sünder angeboten: Mittels eines mobilen Holzbeichtstuhls, welcher mit der Aufschrift "Gott befreit dich. Komm!" versehen ist, hat ein Priester den Kindern im Zuge des Religionsunterrichtes die Beichte abgenommen.

Der Verhandlungs­saal des Verfassungs­gerichts­hofs

Österreichische Gesellschaft für ein Humanes Lebensende (ÖGHL) nimmt Arbeit auf

Selbstbestimmter Tod in Würde

Mit Spannung wird die für 26. Februar angekündigte Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe zum Selbstbestimmungsrecht am Lebensende erwartet. Dabei geht es nicht nur um die Aufhebung des Verbots ärztlicher Sterbehilfe (§ 217 StGB), sondern auch um die Legalisierung des Erwerbs des Betäubungsmittels Natriumpentobarbital (NaPB) in Fällen extremer Sterbensnot zum Zweck der Selbsttötung.

Rezension

Machtkampf im Ministerium

2018 erschien das Buch von Susanne Wiesinger, "Kulturkampf im Klassenzimmer. Wie der Islam die Schulen verändert". In diesem zeigte die Lehrerin einer Brennpunktschule in Wien-Favoriten und Personalvertreterin der sozialdemokratischen Lehrergewerkschaft die Probleme mit muslimischen Schülern auf.

Humanisten begrüßen Kreuzverzicht in Wiener Klinik

Klinik ohne Kreuze

Der Humanistische Verband Österreich (HVÖ) begrüßt ausdrücklich den Kreuzverzicht in der Klinik Wien Floridsdorf (KH Nord). Das Kreuz in öffentlichen Einrichtungen zeigt nach Ansicht des Verbands "die Kumpanei zwischen Staat und Kirche".

Bischof Küng und der "psychiatrische Schwulentest"

Am letzten Wochenende wurde ein Missbrauchsverdacht rund um Altbischof Küng bekannt: Versuchte Vergewaltigung eines Pfarrers nach Gabe von K.-o.-Tropfen durch den Bischof, der auch studierter Mediziner ist. Nun tun sich neue Abgründe rund um den ehemaligen Familienbischof und Ex-Vorsitzenden der "Stiftung Opferschutz" auf.

Ein Plädoyer für das Kopftuchverbot in Österreich

Freier Kopf für freie Menschen!

Die neugewählte österreichische Regierung hat beschlossen, ein Kopftuchverbot in der Schule bis zum vierzehnten Lebensjahr einzuführen. Der Verfasser begrüßt diese Regelung. Die Gründe hierfür sind pragmatischer Natur und hängen vermutlich auch mit seiner Tätigkeit im Personalwesen zusammen.