Ethikunterricht

Alle dürfen mitreden – nur Konfessionsfreie nicht

WIEN. (hpd) Unter dem Slogan „Alle dürfen mitreden – nur die Betroffenen müssen schweigen“ protestieren die Konfessionsfreien in Österreich gegen die einseitige religiöse Ausrichtung einer Parlamentarischen Enquete zur Werteerziehung durch Religions- und Ethikunterricht mit 28 Religionsvertretern aber ohne Konfessionsfreie.

An den Zitzen der Macht

GRAZ. (hpd) Der evangelische Bischof Michael Bünker tut sich besonders hervor in der Kampagne für einen verpflichtenden Ethikunterricht in Österreich für alle, die keinen konfessionellen Religionsunterricht besuchen. Zum Teil aus Eigeninteresse. Zum Teil mimt er ungewollt das Feigenblatt für katholische Machtansprüche im Bildungswesen.  Ein Kommentar von Max Bitter.

Was den Heidenkindern fehlt

WIEN. (hpd) Kirchliche Vorfeldorganisationen und ein Ethikprofessor wollen einen flächendeckenden Ethikunterricht für alle Kinder in Österreich, die nicht in den konfessionellen Religionsunterricht gehen. Die Forderung findet breites Echo in den Medien – und stößt erstmals auf merkbaren Widerstand.

Bischof Bünker empfängt Konfessionsfreie

WIEN. (hpd) Keine Einigung bei einstündigem Gespräch. Im Konflikt um den Ethikunterricht für Kinder, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, haben der evangelische Bischof Michael Bünker, Oberkirchenrat Prof. Mag. Karl Schiefermair und vier Vertreter des Zentralrates der Konfessionsfreien – Univ. Prof. Dr. Heinz Oberhummer, Dr. Erich Eder, Niko Alm und Philippe F. Lorre – das Gespräch gesucht.

Klage für Ethik an der Grundschule

FREIBURG. (hpd) Mehr als die Hälfte der Schüler der Karoline-Kaspar-Schule in Freiburg gehören keiner Konfession an. Ein Anteil, der die Einführung eines adäquaten Ersatzunterrichtes für das Fach Religion eigentlich selbstverständlich machen sollte. Da das Kultusministerium Baden-Württemberg hier allerdings ganz anderer Auffassung ist, wurde jetzt von Seiten der Eltern Klage eingereicht.

Mehrheit für gemeinsamen Ethikunterricht

BERLIN. (hpd) Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat Ende März eine Repräsentativumfrage zur Haltung der Berliner zum Ethik- und Religionsunterricht durchgeführt. Das Hauptergebnis ist: Die Mehrheit der Berliner plädiert für einen gemeinsamen Ethikunterricht.

Zusammen leben – am besten gemeinsam

BERLIN. (hpd) Das Abgeordnetenhaus von Berlin verabschiedete in seiner gestrigen (5. März 2009) Sitzung eine Entschließung zum Ethikunterricht in Berlin mit dem Titel „Gemeinsam statt getrennt. Für einen gemeinsamen Ethikunterricht!“. Dies erfolgte mit den Stimmen der  SPD, der Linkspartei und Bündnis 90/Die Grünen, die zu den Oppositionsparteien zählt, (88 Ja- zu 46 Nein-Stimmen).

Nein zum Wahlzwang

BERLIN. (hpd) Das Bündnis Pro Ethik plus Religion startete heute, am 4. März 2009, im Rahmen einer Pressekonferenz seine Kampagne „Ethikunterricht für alle gemeinsam – Religion weiter freiwillig“. Mit dem gleichnamigen Aufruf werden alle BerlinerInnen aufgefordert, sich am Volksentscheid zu beteiligen und gegen den Gesetzentwurf von Pro Reli zu stimmen.

Religions- und Weltanschauungsunterricht

BERLIN. (hpd) Kurz vor der „Weihnachtpause" veröffentlichte die Senatsverwaltung die aktuellen der Zahlen der Teilnahme von SchülerInnen am Religions- und Weltanschauungsunterricht an Berliner Schulen. Die Zahlen schreiben den Trend der vergangenen Jahre fort. Es gibt keine überraschenden Ausreißer.