Japan

Kinder in Japan

Japan stärkt Menschenrechte für Kinder und schwächt religiöse Willkür

Mit neuen Gesetzen und Richtlinien stärkt Japan Kinderrechte und schützt sie vor religiösem Missbrauch. Zudem verlieren Religionsgemeinschaften in Japan an Macht, sodass sich der Staat und Privatpersonen leichter gegen manipulatives und schädliches Verhalten religiöser Organisationen wehren können. Religionsgemeinschaften sehen sich in ihren Menschenrechten beschnitten.

Friedensdenkmal in Hiroshimal

Kunst als Einstieg in die Geschichte des Grauens

Vor 75 Jahren warfen die USA zwei Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Dieser erste und bisher einzige Einsatz von Atombomben im Krieg bedeutete den Tod von über 200.000 Menschen. In der japanischen Gesellschaft und auch weltweit ist dieses Ereignis zu einem wichtigen Erinnerungsort geworden. Dies soll anhand von drei Beispielen aufgezeigt werden.

Der Dalai Lama und Shoko Asahara

Sekten-Guru Shoko Asahara hingerichtet

Am Abend des 27. Juni 1994 fielen in der japanischen Stadt Matsumoto, eine gute Autostunde südlich von Nagano, die Vögel vom Himmel, Hunde und Katzen verendeten auf der Straße. Menschen wanden sich in Krämpfen auf dem Boden, sieben davon starben, mehr als zweihundert erlitten bleibende körperliche Schäden. Monatelang tappten die Ermittlungsbehörden im Dunkeln. Auf die Idee, bei der merkwürdigen Sekte "AUM Shinrikyo" nachzuforschen, die nahe der Stadt eine Dependance errichtet hatte, kam niemand.

Wenn der Staat tötet

Die Vereinigten Staaten und Japan sind die einzigen G-8-Staaten, in der 2017 Hinrichtungen stattfanden. In den Vereinigten Staaten wurden 23 Menschen hingerichtet und 41 neue Todesurteile verhängt. Damit sitzen 2724 Menschen in amerikanischen Todestrakten. In Japan wurden vier Menschen hingerichtet und drei zum Tode verurteilt.

Friedensdenkmal in Hiroshima – Atombombenkuppel als Gedenkstätte

Sadako Sasaki – Kraniche als Symbol für eine Welt ohne Atomwaffen

BERLIN. (hpd/pres) Vor 70 Jahren im August 1945 warfen die USA über Hiroshima und Nagasaki Atombomben ab, die unzählige Menschenleben forderten. Das japanische Mädchen Sadako Sasaki war zum Zeitpunkt des Atombombenabwurfs in Hiroshima erst zweieinhalb Jahre alt. Ihre Geschichte wurde zu einem Symbol des internationalen Friedensbewegung und des Widerstandes gegen den Atomkrieg.

Fahne von Nordkorea

Die koreanische Wiedervereinigung

BERLIN. (hpd). Eine südkoreanische Nichtregierungsorganisation möchte mit einer Kampagne dem schwindenden Interesse an Nordkorea und der Wiedervereinigung entgegenwirken. Weitere Themen: Japan lockert Sanktionen, Soldaten fehlt es an Uniformen, Veränderungen in den sino-koreanischen Beziehungen.