Säkularisierung

"Kirchenrepublik Deutschland"

Die Facetten des Laizismus

Was genau unter der Trennung von Staat und Religion zu verstehen und warum diese so ungemein wichtig ist, ist vielen Menschen nicht ganz klar. Folgende Übersicht soll dabei Abhilfe schaffen. Laizismus reicht de facto nämlich tief in ganz unterschiedliche Bereiche des gesellschaftlichen Zusammenlebens und in entsprechende Institutionen hinein. Eine Einordnung von Constantin Huber.

Teheran

Die stille Revolution

Der staatlichen Statistik zufolge sind 99,4 Prozent aller Menschen im Iran Muslime. Die niederländische GAMMAN-Forschungsgruppe hat nun die Ergebnisse einer Umfrage zur Einstellung der Iraner:innen zur Religion veröffentlicht, die begründete Zweifel an den offiziellen Angaben aufkommen lässt.

Certosa di Trisulti, Provinz Frosinone, Latium

Steve Bannons "jüdisch-christliche Gladiatorenschule" in Italien

Ein Gespenst geht um in Italien. Es ist das Gespenst des Nationalismus, in Gestalt des ehemaligen Beraters des US-Präsidenten: Steve Bannon. Ihm zur Seite steht Benjamin Harnwell, Kopf des katholisch-konservativen Think Tank Dignitatis Humanae Institute. Seit letztem Jahr streitet sich das Institut mit der italienischen Verwaltung um eine Klosterruine, die Kartause Trisulti, 100 Kilometer von Rom.

Seyran Ateş in Düsseldorf

Es geht nur um Macht

In keiner Moschee konnte Seyran Ateş bisher ihren Glauben frei und selbstbestimmt praktizieren. Also gründete sie einfach selbst eine und erhält dafür jeden Tag Morddrohungen. Ihren Mut verliert sie deshalb noch lange nicht, im Gegenteil: Sie kämpft umso entschlossener für einen liberalen Islam.

Lale Akgün

"Ein deutscher Islam ist möglich"

Ist der Islam mit der Demokratie vereinbar? Ja, sagt die türkischstämmige SPD-Politikern Lale Akgün. Im Interview mit dem hpd erklärt sie, wie ein liberaler Islam aussehen sollte und was die Islamverbände richtig gemacht haben.

"Nur ein säkularer, weltanschaulich neutraler Staat kann die Menschenrechte garantieren"

Das Finale der "Säkularen Woche der Menschenrechte" in Berlin fand am Sonntagvormittag statt, in Form einer Podiumsdiskussion mit dem Titel "Wie sieht der säkulare Staat der Zukunft aus?". Michael Schmidt-Salomon, Ingrid Matthäus-Maier, Thomas Heinrichs und Bettina Jarasch sprachen, moderiert von Helmut Fink, über Religions- und Weltanschauungsunterricht, religiöse Diskriminierung und die Vereinbarkeit mit der Verfassung.