Vollverschleierung

"Das Mädchen von der Enghelab-Straße"

Ein Feminismus für die Ideale der Aufklärung

Die Autorinnen Naïla Chikhi und Gita Neumann vertreten einen universalen Feminismus, der auf den Idealen der Aufklärung beruht, die immer auch religionskritisch war. Sie wenden sich gegen den Neofeminismus, wie er etwa aktuell von frauenpolitischen Sprecherinnen der Grünen vertreten wird. Denn diese hätten humanistische Werte ebenso verraten wie die internationale Solidarität, indem sie den frauenverachtenden "politischen Islam" verharmlosen.

"Das Mädchen von der Enghelab-Straße"

"World Hijab Day" wird zum "No Hijab Day"

Am heutigen 1. Februar findet zum siebten Mal der "World Hijab Day" statt. Er soll Frauen ermutigen, sich zu verschleiern und will sich gegen die Diskriminierung von Musliminnen richten. Frauenverbände und Islamkritiker schlagen Alarm und drehen das Motto des Tages um: Mit dem "No Hijab Day" wollen sie auf die Unterdrückung von Frauen in islamischen Ländern hinweisen.

Das Kreuz mit der Burka

Seit Dänemark vor zwei Wochen das Verschleierungsverbot einführte, sind auch hierzulande die Stimmen wieder lauter geworden, die ein "Burkaverbot" für Deutschland fordern. Doch ist ein Verschleierungsverbot in der Öffentlichkeit wirklich erstrebenswert?

"Eine Wiederkehr des abrahamitischen Patriarchats ist absolut inakzeptabel"

Der Frauen- und Menschenrechtsverein TERRE DES FEMMES hat im März ein Positionspapier veröffentlicht, in dem der Verein Stellung gegen die Vollverschleierung bezieht. Geschrieben wurde das Papier, um politisch Arbeitenden Argumente gegen die religiöse Rechte an die Hand zu geben. Angegriffen wird der Verein dafür jedoch aus der Linken. Florian Chefai und Martin Bauer führten hierzu ein Interview mit der Religionswissenschaftlerin Vera Muth, die bei TERRE DES FEMMES aktiv ist.