Frank Nicolai

Der Autor schreibt seit 2009 für den hpd. Er war von Oktober 2013 bis zum März 2025 Chefredakteur des Humanistischen Pressedienstes.

Artikel des Autoren

Mit einer Burka verschleierte Frau in Afghanistan

Marokko verbietet Burka und Niqab

Nach einer bisher unbestätigten Meldung der BBC hat das Königreich Marokko die Produktion, den Import und den Verkauf von Burka und Niqab untersagt. Damit soll die Sicherheit im Land verbessert werden, da Terroristen die Vollverschleierung bei Suizidattentaten verwendet haben.

Der heilige Elrond

Eine ältere Frau aus Brasilien hat jahrelang eine Plastefigur des Elrond aus der "Herr der Ringe"-Triologie angebetet. Sie war überzeugt davon, dass es sich um Heiligen Antonius handelt.

Bundesparteitag der Partei DIE LINKE

Strikter Laizismus oder Säkularisierung der Gesellschaft?

Auf zwei Landesparteitagen der Partei DIE LINKE wurden Beschlüsse angenommen, die einen strikten Laizismus fordern. Der ehemalige Professor für Sozialethik an der Universität Marburg, Franz Segbers, kritisiert diese Beschlüsse mit dem Hinweis, dass eine konsequent linke Religionspolitik alle drei Aspekte des Menschenrechts auf Religionsfreiheit ernst nehmen müsse: Die Freiheit zur Religion, die Freiheit vor der Religion und aber auch die Freiheit, Religion öffentlich zu praktizieren.

Bedrückt, aber nicht panisch

Gestern Abend fuhr ein LKW über den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche. Dabei wurden 12 Menschen getötet und rund 50 zum Teil schwer verletzt. Heute Vormittag verdichteten sich die Hinweise, dass es sich dabei um einen terroristischen Akt gehandelt haben könnte. Berlin ist geschockt aber nicht kopflos.

Dogmatismus und Intoleranz

Die Reputation des Politikwissenschaftlers und Experten für Extremismus, Armin Pfahl-Traughber, wird immer wieder – auch in Kommentaren beim hpd – in Frage gestellt, weil er im Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV). Wie wenig sachlich diese Anfeindungen sind, stellt der hpd-Autor im Interview klar.

Koranverteilung in der Fussgängerzone in München

Salafisten werben weiter in Nordrhein-Westfalen

Nur knapp zwei Wochen nach dem bundesweiten Verbot des Netzwerks "Die wahre Religion", die in Innenstädten Korane verteilte, wurden am vergangenen Wochenende in einigen Städten in Nordrhein-Westfalen Mohammed-Biographien verteilt. Der Kern der Gruppe, die sich "We love Muhammad" nennt, sammelt sich dabei um den bundesweit bekannten Salafistenprediger Pierre Vogel, der in Münster dabei war.