Gesundheit

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (B90/Die Grünen)

Tödlicher Hokuspokus mit dem Segen der Gesundheitsministerin

Während die Staatsanwaltschaft Krefeld im Zusammenhang mit einem von Heilpraktikern betriebenen "Alternativen Krebszentrums" in Brüggen wegen 70 Toten ermittelt, schweigt die zuständige Gesundheitsministerin Barbara Steffens (B90/Die Grünen). Nun wird öffentlich gefragt, ob das daran liegt, dass Frau Steffens selbst eine aktive Befürworterin der Pseudomedizin ist.

Urteil im Sinne des Lebensschutzes

Ein jüngst gefälltes Urteil des Bundesgerichtshofs beschreibt die Anforderungen an eine Patientenverfügung; diese soll so konkret wie möglich sein. Bei einer nicht perfekt formulierten Patientenverfügung läuft man hingegen Gefahr, jahrelang im nicht mehr kommunikationsfähigen Zustand zwangsweise am Leben gehalten zu werden.

"In 10 Jahren sollten Kinder dieselben Rechte haben wie Hunde"

Am 7. Juni 2016 lud die LAG (Landesarbeitsgemeinschaft) Säkulare Grüne Bayern zu einer Podiumsdiskussion unter dem Titel "Beschneidung von Jungen – Eine Frage der Selbstbestimmung?" ins Stadtbüro der Münchner Grünen. Viele Fragen wurden an diesem Abend gestellt und diskutiert. Und es herrschte Einigkeit darüber, dass die genitale Selbstbestimmung ein Menschenrecht ist.

Psychisch kranke Spitzensportler

BERLIN. (hpd) Auch Spitzensportler sind anfällig für psychische Störungen. Wie der Sportpsychiater Frank Schneider von der Universitätsklinik in Aachen sagte, sei man früher irrigerweise davon ausgegangen, dass Leistungssportler keine psychischen Probleme hätten. Die verfügbaren internationalen Zahlen zeigten aber, dass psychische Störungen bei Hochleistungssportlern genauso oft vorkämen wie in der Allgemeinbevölkerung. "Die Geschichte von den psychisch stabilen Leistungssportlern ist also Quatsch. Möglicherweise treten manche psychischen Erkrankungen bei Leistungssportlern sogar häufiger auf", sagte der Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der Uniklinik RWTH Aachen.

Blumen für die Opfer des Münchener Attentats

Vom "depressiven Formenkreis" zum Massenmord?

BERLIN. (hpd) Häufig hört und liest man nach einem Amoklauf, dass der Täter depressiv war. So jüngst auch nach München. Der Autor Dennis Riehle betreut unter anderem auch eine Selbsthilfegruppe für Depressionen und beschreibt die Pein, die es ihm und anderen Betroffenen bereitet, sich für ihre Erkrankung rechtfertigen zu müssen.

Kollektive Intelligenz und ihre Voraussetzungen

BERLIN. (mpg) Methoden der kollektiven Intelligenz können zu erheblich genaueren medizinischen Diagnosen führen – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Ein Forscherteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung hat neue Erkenntnisse gewonnen, wie sich ärztliche Entscheidungen durch das Einholen mehrerer unabhängiger Meinungen verbessern lassen könnten. Dabei fanden die Forscher auch heraus, dass für die Qualität der Diagnose die Zusammensetzung der Ärztegruppe entscheidend ist.

Hälfte aller Studien wird nie veröffentlicht

BERLIN. (hpd) Der Gesundheitsforscher Gerd Antes hält klinische Studien an Demenzkranken für unerlässlich. Bei der jetzigen Altersentwicklung in Deutschland müsse sehr intensiv darüber nachgedacht werden, wie man mit Studien näher herankommen könne an die Medikation von multimorbiden, alten Menschen, sagte der Direktor des Cochrane Zentrums für evidenzbasierte Medizin am Universitätsklinikum Freiburg der Wochenzeitung "Das Parlament".

Kokain

Legalize and humanize it!

BERLIN. (hpd) Seit einiger Zeit wird beim hpd über die Legalisierung von Drogen diskutiert. Die Partei der Humanisten (PdH) fordert in ihrem Grundsatzprogramm, "Drogen grundsätzlich zu legalisieren". Generalsekretär David Helmus erläutert für die "Arbeitsgruppe Drogenpolitik", warum die Prohibition gescheitert ist und kein Weg an einer vernünftigen, verantwortungsbewussten und umfangreichen Legalisierung – und damit erst möglichen Regulierung – vorbeiführt.