Organisationen

Bund für Geistesfreiheit reicht Popularklage gegen Polizeiaufgabengesetz ein

"Noch nie wurden in Deutschland so viele Grund- und Menschenrechte auf einmal verletzt wie beim bayerischen Polizeiaufgabengesetz", sagt Assunta Tammelleo, stellvertretende Vorsitzende des Bundes für Geistesfreiheit (bfg) München. Der bfg stellte deshalb nun einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung wegen offensichtlicher Verfassungswidrigkeit und Nichtveröffentlichung des novellierten Gesetzes.

Skeptiker 3/2018 erschienen

Gibt es die simple, todsichere Methode zur Prognose von Börsenkursen? Was wissen Musiklehrer und -studierende über Musik und Gehirn? Und wie gelingt es den Humanisten und Rationalisten in Indien, unter Lebensgefahr den Gedanken von Menschenrecht und kritischem Denken zu verbreiten? Fragen wie diesen widmet sich der Skeptiker – Zeitschrift für Wissenschaft und kritisches Denken in der aktuellen Ausgabe, die ab sofort erhältlich ist.

Bundesbehörden müssen ermitteln

Mindestens 3.677 Kinder und Jugendliche sind seit 1949 von Klerikern der katholischen Kirche sexuell missbraucht worden. Fast jeder 20. Kleriker der deutschen Bistümer war mutmaßlich Missbrauchstäter. Dies geht aus den Ergebnissen einer Studie hervor, die mehrere Medien gestern vorab publiziert haben. Die Studie soll am 25. September veröffentlicht werden.

Kritik an Finanzierung des "Interreligiösen Dialogs" in Aachen

Der Dialog der Religionen in Aachen hat Ende Juni Grundsätze zur Zusammenarbeit vereinbart, die am morgigen Mittwoch (5. September 2018) dem Aachener Integrationsrat vorgestellt werden. Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) kritisiert die Finanzierung aus den Haushaltsmitteln für Integration.

Frank Spade

Erster Humanistischer Salon in Potsdam

Klein, aber fein – so startete der erste Humanistische Salon in Potsdam. Am 27. August 2018 traf sich ein Quartett von Humanisten in der Geschäftsstelle des HVD-Regionalverbandes Potsdam zum Auftakt der neuen Veranstaltungsreihe. Konzipiert hat diese Frank Spade, langjährig als Berater für die Patientenverfügung beim HVD in Berlin tätig. Nun engagiert er sich auch in seinem Ruhestand weiter für den Verband.

Mexikanischer Kardinal: Missbrauchsopfer sollen vor der eigenen Tür kehren

Während der Papst in Irland um Vergebung für den jahrzehntelangen Missbrauch durch katholische Würdenträger bittet, fordert der mexikanische Kardinal Sergio Obeso Rivera Missbrauchsopfer auf, doch bitte vor der eigenen Tür zu kehren. Der offiziell immer wieder beteuerte Wille zur Aufklärung seitens der katholischen Kirche verkommt angesichts solcher Äußerungen zur Farce.