Bekenntnisschulen

Sigrid Beer

NRW-Bekenntnisschulen: (k)ein Ende in Sicht?

DÜSSELDORF. (hpd) Öffentliche Bekenntnisschulen stoßen auf immer mehr Kritik. In einer säkularen Gesellschaft stellen sie ein Relikt vergangener Zeiten dar. Sie sind in fast allen Bundesländern seit Jahrzehnten abgeschafft. Nur noch in einem kleinen Gebiet Niedersachsens, aber auch im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW gibt es sie bis heute.

Diskussionen um Bekenntnisschulen

BONN. (hpd) Die NRW-Regierungspartei Bündnis90/Grünen hat am vorletzten Wochenende auf einem Parteitag einen Fahrplan zum Ausstieg aus den Öffentlichen Bekenntnisschulen verabschiedet. Im Parteitagsbeschluss wird auf eine Änderung des Schulgesetzes orientiert: die Umwandlung von Bekenntnisschulen in Gemeinschaftsschulen soll durch eine Herabsetzung des Elternquorums und durch ein Kommunales Initiativrecht erleichtert werden.

NRW-Grüne gegen konfessionelle Grundschulen

Am Wochenende soll beim Landesparteitag der Grünen in Nordrhein-Westfalen ein Beschluss gefasst werden, nach dem eine Umwandlung der Bekenntnisgrundschulen in Gemeinschaftsgrundschulen erfolgen soll.

Bekenntnisschulen: Keine Änderung?

DÜSSELDORF. (hpd) Mit einer baldigen Änderung des skandalösen Ärgernisses der öffentlichen Bekenntnisschulen in NRW ist offenbar nicht zu rechnen. Derzeit sieht alles danach aus, dass die rot-grüne Landesregierung - in engem Schulterschluss mit den beiden christlichen Großkirchen – den bisherigen Status aufrechterhalten will – und sämtliche Elterninitiativen ignoriert.

Bekenntnisschulen: kein Ende in Sicht?

PADERBORN.(hpd) Vor zwei Monaten waren die nordrhein- westfälischen Bekenntnisschulen bundesweit in die Öffentlichkeit gelangt, als einem Erstklässler, Sohn muslimischer Eltern, die Aufnahme in eine katholische Grundschule in Paderborn verwehrt wurde. Der hpd hat über diesen Skandal berichtet.