Holocaust

"Abtreiben macht frei"

Eine christliche Buchhandlung in Köln provoziert mit einem Plakat, auf dem der Schriftzug "Abtreiben macht frei" zu lesen ist – nachempfunden dem zynischen Schriftzug über dem Konzentrationslager Auschwitz "Arbeit macht frei". Das Motiv ist offenbar seit einigen Wochen bei Abtreibungsgegnern sehr beliebt.

Antworten auf das "Warum?" des Holocaust

Der Historiker Peter Hayes will in seinem Buch "Warum? Eine Geschichte des Holocaust" immer wieder gestellte Fragen zu den Gründen und Verlaufsformen des Massenmordes an den Juden beantworten. Dies gelingt dem Autor im Sinne einer stärkeren Annäherung an Antworten, aber nicht immer wirkliche überzeugend in Gesamtschau – gleichwohl liefert er eine Fülle von wichtigen Anregungen zu weiteren Forschungen und Reflexionen.

Der Mord an den europäischen Juden

Der Historiker Christian Gerlach will in seinem Buch "Der Mord an den europäischen Juden. Ursachen, Ereignisse, Dimensionen" eine Kontextualisierung des Völkermordes vornehmen. Dabei geht er über eine bestehende eindimensionale Perspektive hinaus, worin das Verdienst seiner Studie zu sehen ist, lässt die Opfer aber meist nur als Zahlenwerk erscheinen.

Elie Wiesel gedenkt der Opfer von Auschwitz - 50 Jahre nach Befreiung des KZs am 27. Januar 1995.

Er war ein "Lehrer der Menschheit"

BERLIN. (hpd) Am Samstag verstarb der Auschwitz-Überlebende und Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel. Weltweit haben Menschen und Medien mit Trauer reagiert und an den unermüdlichen Mahner für Menschlichkeit erinnert. Auch deutsche Politiker schlossen sich den Würdigungen an.

Die Angst vor der „Nebenkirche“

BERLIN. (hpd) Bisher hat der amtierende Papst Benedikt XVI. den Eindruck zu erwecken versucht, seine Kirche verkörpere aufgeklärte Religion und stünde auf dem Boden der Universalität der Menschenrechte. Von diesem Grund ging die Ökumene aus. Damit ist es nun vorerst vorbei, so lange nicht ausgeräumt ist, er arrangiere sich mit Antisemiten. In Deutschland ist die Leugnung des Holocaust eine Straftat. Wie sieht dies der „deutsche Papst“?