Humanistischer Verband Deutschland (HVD)

Hessischer Landtag im Wiesbadener Stadtschloss

Kein Gottesbezug in die hessische Landesverfassung!

Gemeinsam mit den beiden Großkirchen will die CDU "die Verantwortung vor Gott" als Passus in die hessische Landesverfassung aufnehmen. Anlass dazu bietet die vor über einem Jahr eingerichtete Enquetekommission "Verfassungskonvent zur Änderung der Verfassung des Landes Hessen". Bereits am Mittwoch, den 15. Februar, soll dazu eine öffentliche Anhörung stattfinden.

Ralf Michalowsky

Ist die Konsensorientierung der neue Ablaßhandel?

Der HVD - Humanistischer Verband Deutschlands, hat vor einiger Zeit das Projekt "Gläserne Wände - Bericht zur Benachteiligung nichtreligiöser Menschen in Deutschland" vorgestellt. Mit 33 Forderungen will der HVD auf die Benachteiligung nichtreligiöser Menschen aufmerksam machen und fordert wichtige Veränderungen ein.

Veränderungen im Vorstand des HVD Berlin-Brandenburg

Der Humanistische Verband Deutschlands, Landesverband Berlin-Brandenburg e.V. und Martin Beck gehen im beiderseitigen Einvernehmen ab dem 1.1.2017 getrennte Wege. Aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen zur weiteren strategischen Ausrichtung des Verbands haben sich das Präsidium und Martin Beck auf eine Beendigung der Zusammenarbeit verständigt.

Dr. Thomas Heinrichs

Pro Humanismus!

Horst Groschopps neues Buch, "Pro Humanismus. Eine Zeitgeschichtliche Kulturstudie" mit einer Dokumentation, ist allen organisierten Humanisten, insbesondere denen, die die Geschichte ihres Verbandes nicht aus eigener Erfahrung seit den 90ziger Jahren des letzten Jahrhunderts kennen, sehr zu empfehlen. Groschopp zeichnet detailliert die Entstehung der humanistischen Verbände nach.

Haltende Hände, Maik Meid, Flikr CC BY-ND 2.0

Politiker auf dem Prüfstand

Die Möglichkeit einer professionellen Hilfe zum Sterben wird von der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung befürwortet, mit großer Mehrheit der Bundestagsabgeordneten wurde sie jedoch verboten - genau vor einem Jahr, am 6. November 2015. Interessant ist, wer damals namentlich für das Strafgesetz gestimmt hat. Es steht derweil in Karlsruhe auf dem Prüfstand, sieben Verfassungsbeschwerden liegen vor.