WIEN. (hpd) In Österreich soll es ein neues Islamgesetz geben. Was es bringen soll, weiß offenbar niemand so recht. Außer, dass es eine neue Spielwiese für Populisten ist.
WIEN. (hpd) Die aktuelle Ausgabe der österreichischen Zeitschrift für FreidenkerInnen, HumanistInnen und AtheistInnen “freidenker” ist erschienen. Wieder durchgehend farbig und mit dem als Schwerpunkt gesetzten Thema “Islam” ist die Zeitung nicht nur für Österreicher interessant.
Nur einen Tag nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) über die Zulässigkeit des Burka-Verbotes in Frankreich will die FPÖ noch in der kommenden Wochen einen gleichlautenden Antrag einbringen.
Die "Zeugen Jehovas" sind in Österreich seit 1911 aktiv und seit 2009 eine gesetzlich anerkannte Religionsgemeinschaft. Laut Volkszählung gibt es momentan ca. 24.000 Mitglieder, sie sind damit die fünftgrößte Glaubensgemeinschaft in Österreich.
Die "Islamische - Schiitische Glaubensgemeinschaft in Österreich" (Schia) klagt dagegen, dass sich die "Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich" (IGGiÖ) öffentlich als "Vertreter aller Muslime" in Österreich bezeichnet.
Weil er eine Debatte über die Rolle der Religion im saudischen politischen System fördern wollte und die saudische Religionspolizei kritisierte, wurde der saudische Blogger und Menschenrechtsaktivist Raif Badawi vor genau zwei Jahren von den saudischen Behörden inhaftiert.