Religionsfreiheit

Gericht bestätigt Burkaverbot in Belgien

BELGIEN. (hpd) Am 26. Juli 2011 klagten, unterstützt von der belgischen Liga für Menschenrechte, zwei Muslima auf Aussetzung des belgischen Gesetzes vom 01.06.2011 zum Verbot von „Kleidung, die das Gesicht vollständig oder großteils verbirgt“. Vor dem prozessführenden Verfassungsgericht standen den Klägerinnen am 5. Oktober die Regierung und die Kommune von Etterbeek gegenüber. Das Gericht lehnte schließlich die Aussetzung des Gesetzes ab.

Was Papst-Fans Kritikern zu sagen hatten

BERLIN. (hpd) Rolf Schwanitz (SPD) war einer der ersten der Abgeordneten des Bundestages, die sich aus Anlass der Marketingreise des benediktinischen Katholizismus bis in den Deutschen Bundestag öffentlich kritisch zu äußern wagten. Während DBK-Chef Robert Zollitsch nur drohte, die Papstrede werde zum „Prüfstein“ für alle Parlamentarier, äußerten sich andere Gläubige deutlich unbefangener.

Anerkennung des Fliegenden Spaghettimonsters

TEMPLIN/BERLIN. (hpd) Auch in Deutschland wurde dem Glauben an das Fliegende Spaghettimonster jetzt die Anerkennung zuteil, die ihm längst gebührt. Mitglieder der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters („Pastafari“) dürfen sich nun auf Passbildern für amtliche Dokumente mit ihrer religiösen Kopfbedeckung, dem Piratenhut oder Piratentuch, ablichten lassen.

Klage gegen Konkordatslehrstuhl abgewiesen

ANSBACH. (hpd) Das Verwaltungsgericht Ansbach hat am vergangenen Freitag eine Klage zur Wiederbesetzung eines Konkordatslehrstuhls für Praktische Philosophie an der Universität Erlangen-Nürnberg wegen fehlenden Feststellungsinteresses des Gerichts abgewiesen.

Gemeinsam Austreten macht Spaß

MAINZ. (hpd) Eine Gruppe überwiegend junger Menschen zeigte vor und im Standesamt in Mainz, dass es Spaß machen kann, sich aus der Umklammerung der Kirchen zu lösen. Via Facebook hatten sie sich gefunden, um gemeinsam aus der Kirche auszutreten. Sie setzten damit ein Zeichen gegen die Kirchen und für die Freiheit.

Endstation Sehnsucht

WIEN. (hpd) Kreuze in öffentlichen Kindergärten sind keine christlichen Symbole und verstoßen nicht gegen die Religionsfreiheit und die österreichische Bundesverfassung. Dieses Urteil hat gestern der österreichische Verfassungsgerichtshof (VfGH) bekannt gegeben. Die Kläger, Eltern eines konfessionsfreien Mädchens, hoffen auf die europäische Ebene.

Österreich: Die Millionen der Heiden

WIEN. (hpd) In Österreich zahlen auch zehntausende Konfessionsfreie Beiträge an die katholische Kirche. Nicht ganz freiwillig. Die katholische Kirche versucht mehr schlecht als recht, das weg zu argumentieren. Ein Bericht von Christoph Baumgarten

Ethikunterricht in Österreich

WIEN. (hpd) In Österreich wird derzeit sehr kontrovers über die Einführung eines verpflichtenden Ethikunterrichts diskutiert, der bislang von den Kirchen kontrolliert wird. Die Konfessionsfreien wehren sich gegen diese religiöse Bevormundung und die Abschaffung ihres Grundrechtes auf Religionsfreiheit.