Soziales

Humanistische Beratung – ein Angebot

BERLIN (hpd) In der Öffentlichkeit wird ein Angebot, dass der HVD Berlin bereits seit mehr als zwei Jahren macht, kaum wahrgenommen: Die „Humanistische Beratung“. Das soll sich nun ändern. Ausgebildete Beraterinnen und Berater stehen bereit, sich helfend mit Problemen und Zweifeln Rat suchender Menschen auseinander zu setzen. Ein Interview dazu mit Jens Heimendahl.

"Bis nichts mehr bleibt"?

KÖLN. (hpd) Nach Angaben der ARD haben rund 8,7 Mio. Zuschauer den Mittwoch-Film „Bis nichts mehr bleibt“ über Scientology gesehen, ein Quotenerfolg. Der Film warf allerdings eine ganze Anzahl von Fragen auf, die er nicht beantwortete, und blieb schlicht in seiner eigenen Vordergründigkeit stecken.

Liebeswahn - oder der Liebe ins Gesicht sehen?

MASTERSHAUSEN. (hpd) Sie sieht ungewöhnlich aus, verhält sich ein wenig eigenartig und weiß Interessantes über die Liebe zu erzählen: Dr. Ingelore Ebberfeld war zuerst Maschinenbauingenieurin, bevor sie sich der Kulturanthropologie zuwandte. Im Herzen sei sie Humanistin, betonte die bekennende Bremerin in der Einleitung zu ihrem Vortrag gegen die Liebe bei der 42. Postmatinee in Mastershausen.

Zwischen Wissenschaft und Glauben

(hpd) Jostein Gaarder versucht in seinem aktuellen Buch „Die Frau mit dem roten Tuch“, Argumente für ein wissenschaftlich-naturalistisches Weltbild gegen die einer emotionalen Religiosität zu setzen. Welche Argumente für richtig empfunden werden, bleibt dem Leser überlassen.

„Prügel-Nonne“ fordert Kirchen heraus

BERLIN/DÜSSELDORF. (hpd) Deutschlands bekanntester Karnevalswagenbauer, Jacques Tilly, steuert zur Demo der ehemaligen Heimkinder am 15. April in Berlin eine mobile Skulptur bei, die für Gesprächsstoff sorgen dürfte: eine drei Meter hohe „Prügel-Nonne“, die in einer Hand ein Kruzifix, in der anderen einen Rohrstock schwingt.

Die Panikmacher

BERLIN. (hpd) Eine neue Studie des Berlin-Institutes für Bevölkerung und Entwicklung will ermittelt haben, dass die mitteleuropäische Bevölkerung aussterben wird und dafür - auch in Deutschland - die muslimischen "Fremden" überhand nehmen werden. Ein Fehlschluss.

Schuhe putzen für Kinderrechte

BERLIN. (hvd-b/hpd) Auf dem Berliner Breitscheidplatz sitzt die zehnjährige Zora hinter einem kleinen Fußbänkchen und wartet auf Kundschaft. Schuhcreme, einige Lappen und Bürsten zum Polieren fremden Schuhwerks hat sie vor sich drapiert, doch niemand möchte anhalten und sich die Schuhe polieren lassen. So hockt sie weiter da und wartet. Es ist ein seltsames Bild mitten in Berlin.

Ungleichheit und gesellschaftliche Probleme

(hpd) Die Anthropologin Kate Pickett und der Wirtschaftshistoriker Richard Wilkinson belegen in ihrem Buch „Gleichheit ist Glück. Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind“ anhand von umfangreichem Datenmaterial, dass in Ländern mit hoher Einkommensungleichheit die Gesundheits- und Sozialprobleme ebenfalls besonders hoch sind.

Befreiung von den „Übervätern“

(hpd) Die Soziologin Necla Kelek geht in ihrem Buch „Himmelsreise. Mein Streit mit den Wächtern des Islam“ auf kritikwürdige Aspekte des Islam in Vergangenheit und Gegenwart ein. Einerseits ist die oberflächliche Darstellung mit problematischen Verallgemeinerungen kritikwürdig, andererseits ist die emanzipatorische Forderung nach befreiender Individualität lobenswert.