vor Ort

Kirchliches Arbeitsrecht – Reformieren oder Abschaffen?

Spätestens seit der TV-Dokumentation "Wie Gott uns schuf", in der sich Anfang des Jahres in der ARD zur besten Sendezeit 125 Beschäftigte als queer outeten, ist das kirchliche Arbeitsrecht enorm unter Druck. Ein guter Anlass für den Bund für Geistesfreiheit München mit Beschäftigten aus der katholischen und evangelischen Kirche den sogenannten "Dritten Weg des kirchlichen Arbeitsrechts" zu diskutieren.

Kehren die Engelmacher zurück?

Die Debatte um den Schwangerschaftsabbruch geht in die nächste Runde: Übermorgen veranstalten die Säkularen Humanisten – gbs Rhein-Neckar e.V. unterstützt von der Vereinigung Kritische Mediziner*innen Heidelberg-Mannheim eine Podiumsdiskussion zum Thema "Rückkehr der Engelmacher? Zur medizinischen Grundversorgung hinsichtlich Schwangerschaftsabbrüchen und sexueller Selbstbestimmung".

"Eigentlich sollte es nicht genitale Selbstbestimmung heißen, sondern genitale Selbstverständlichkeit."

Der Weltweite Tag der Genitalen Selbstbestimmung (WWDOGA) setze in diesem Jahr ein Zeichen dafür, dass die pandemiebedingten Einschränkungen der vergangenen zwei Jahre nicht nur kein Ende der Intaktivismus-Bewegung eingeläutet haben, sondern, dass die Entwicklung neuer Formate dem Aktionstag wesentliche Impulse zur internationalen Vernetzung sowie die Ansprache eines breiter aufgestellten Publikums eingebracht hat.

"Keine Stille am Stillen Feiertag" in Stuttgart

Ein vielfältiges Programm bietet die Regionalgruppe Stuttgart der Giordano-Bruno-Stiftung mit ihrer Karfreitags-Veranstaltung. Neben einer Einführung in die Problematik der Feiertagsgesetzgebung gibt es in der Veranstaltungshalle LKA-Longhorn eine Filmvorführung sowie eine Tanzveranstaltung.

Gemeinsame Kämpfe im Exil: Säkularismus und Feminismus

Am 26. März fand in Halle eine Fachtagung zum Thema "Gemeinsame Kämpfe im Exil: Säkularismus und Feminismus" statt. Eingeladen hatten "Projekt 48. Forum für Aufklärung, Emanzipation und Skepsis" und der Hallenser "Dornrosa". Gekommen waren 15 Expert:innen aus verschiedenen politischen Bereichen, um miteinander über Strategien zu diskutieren, wie säkularistische Politikansätze wieder in die Offensive gebracht werden können.

Gedenkstein für die ermordeten Barrikadenkämpfer*innen

Der 18. März – Ein nationaler Feiertag!?

174 Jahre nach dem 18. März 1848 versammelten sich vor dem Brandenburger Tor in Berlin, auf dem Platz des 18. März, wieder Bürgerinnen und Bürger, die zwei Grundüberzeugungen teilen. Zum einen die epochale Bedeutung der deutschen Revolution vom 18. März 1848 und die daraus abgeleitete Forderung an den Bundestag: Der 18. März 2023 soll ein nationaler gesetzlicher Feiertag werden.