13.3.1986
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secularism.org.uk 8 Feb 2010 Nr. 8773
Eine neue Studie aus den Vereinigten Staaten zeigt, dass katholische Studierende, die katholische Colleges und Universitäten besuchen, mit höherer Wahrscheinlichkeit von ihrem Glauben abrücken als dass dieser gestärkt würde.
Die Studie, die von Georgetown's Center for Applied Research in the Apostolate (CARA) durchgeführt wurde, entdeckte, dass 32% der katholischen Studierenden an katholischen Schulen zum Zeitpunkt ihres Abschlusses weniger häufig die Messe besuchen, wohingegen nur 7% diese häufiger besuchen. Etwa 8% der Graduierten berichteten, ihren katholischen Glauben während ihrer Studienzeit aufgegeben zu haben, während Studierende, die der katholischen Kirche im Verlauf ihres College-Aufenthalts beigetreten waren, lediglich 4% der Graduierten ausmachten.
Die Untersuchung fand einen starken Trend weg von der Übereinstimmung mit kirchlichen Lehren zu Themen wie Abtreibung und gleichgeschlechtlichen Vereinigungen. Sie bestätigt im Wesentlichen vorherige Berichte der Cardinal Newman Society, welche auf eine „Krise der katholischen höheren Bildung“ aufmerksam machte. „Katholiken sollten vom signifikanten Rückgang der katholischen Praxis und des Bekenntnisses an vielen der amerikanischen katholischen Institutionen alarmiert sein“, sagte Patrick Reilly, Präsident der Cardinal Newman Society.