Laut einer aktuellen Pressemeldung soll in der Hamburger Bürgerschaft kurzfristig über den Reformationstag als dauerhaften Feiertag abgestimmt werden. Dagegen verwehrt sich das "Hamburger Bündnis für einen weltlichen Feiertag". Das Bündnis begrüßt die Einrichtung eines weiteren Feiertages, fordert aber, dafür einen nichtreligiösen Anlass zu wählen.
Die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Carola Veit, hat Prof. Dr. Helmut Kramer und Konny Neumann vom "Säkularen Forum Hamburg – Vereinigung der Konfessionsfreien" zum Gespräch in ihrem Amtszimmer empfangen.
In die Debatte um die Einführung des Reformationstages als zusätzlichem gesetzlichen Feiertages haben sich in Bremen auch Mitglieder und Aktivisten vom Humanistischen Verband (HVD), der Giordano Bruno Stiftung (gbs) und dem Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten IBKA) mit einer Erklärung eingebracht.
Die katholische Kirche gibt in diesen Wochen kein gutes Bild ab. Im Erzbistum Hamburg sollen acht Schulen geschlossen werden, in Eichstätt werden 50 Millionen verzockt. Die Gewinnoptimierung in jenem Glaubensverein, der sich so gerne als bedürftig präsentiert, scheint das Imageproblem der katholischen Kirche nicht gerade zu verbessern.
Für das Jahr 2018 rechnet der Verein "Jugendweihe Berlin/Brandenburg e.V." mit 3.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zur Jugendweihe in Berlin und Brandenburg. An zehn Frühlingswochenenden werden vom 21. April bis 23. Juni rund 28.500 Gäste zu 58 Jugendweihe-Feiern erwartet. Die Festveranstaltungen finden unter anderem in Berlin, Potsdam, Prenzlau, Wittstock, Wildau, Eberswalde, Fürstenwalde und Beeskow statt.
Dem Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) in Berlin-Brandenburg wurde jüngst der Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts verliehen. Im Spektrum der säkularen Vereinigungen Deutschlands wird der Weg des HVD durchaus skeptisch betrachtet. Ein Kommentar von Rüdiger Weida, Vorsitzender der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland e.V.
Für den Humanistischen Verband Berlin-Brandenburg (HVD BB) gab es gestern gleich doppelt Grund zu feiern: Zum einen den 25. Jahrestag der Verbandsgründung und zum anderen die Verleihung des Rechts als "Körperschaft öffentlichen Rechts" (KdöR).
Das Säkulare Forum e.V.; ein Zusammenschluss aus sieben humanistischen und weltlichen Organisationen, hat am 9. Januar 2018 einen Brief an die Abgeordneten der Hamburger Bürgerschaft geschickt. Darin fordern sie den "Tag der Menschenrechte" als neuen Feiertag für Hamburg festzulegen.
Eine Freidenker-Jugendgruppe aus dem Havelland war für zwei Wochen im Rahmen des internationalen Jugendaustauschprogrammes des Humanistischen Freidenkerbundes Havelland e.V. (HFH) vom 22. Oktober bis 5. November 2017 in Südindien. Die Reise wurde durch das Landesjugendamt mit Mitteln des Bundesjugendplans und durch das Jugendamt Havelland gefördert. Seit 1996 gibt es diesen fruchtbaren und kontinuierlichen Jugendaustausch mit der Partnerorganisation des HFH im indischen Unionsstaat Andhra Pradesh, dem Atheist Centre in Vijayawada.
Wenn ein Arzt einen Patienten ohne medizinische Indikation über Jahre am Leben erhält, hat er Ansprüche auf Schmerzensgeld und Schadensersatz zu befürchten. Der 1. Senat des Oberlandesgerichts München entschied nun, dass dem Kläger als Alleinerben seines verstorbenen Vaters, der in den Jahren 2010 und 2011 mittels PEG-Sonde künstlich ernährt worden war, Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche gegen den behandelnden Hausarzt zustehen.
Am 17. und 18. Dezember 1927 tagt in Dortmund die Gründungsversammlung des "Reichsverbandes für dissidentische Fürsorge". An ihr nehmen 71 Delegierte sowie führende Vertreter der freigeistigen Bewegung in Deutschland teil. Diese Gründung ist ein Resultat mehrjähriger Bemühungen, auch in den freigeistigen Verbänden und humanistischen Gemeinschaften die Sozialarbeit und freie Kinder- und Jugendhilfe zu organisieren und dabei die rechtlichen Möglichkeiten des Subsidiaritätsprinzips zu nutzen.
Das aktuelle Heft des "Skeptiker", der Vierteljahresschrift der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP), ist erschienen. Im aktuellen Heft geht es unter anderem um Computeralgorithmen im Personalbüro und um die Auferstehung der Physiognomik.
Zum Jahrestag des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz erklärt das Bündnis für ein weltoffenes und tolerantes Berlin, dass es sich nicht davon abbringen lassen wird, für eine friedliche Gesellschaft einzustehen. Jan Gabriel, Präsident des HVD Berlin-Brandenburg, macht deutlich, dass in der Vielfalt die Stärke unserer Gesellschaft liegt.
Die Giordano-Bruno-Stiftung ist seit ihrer Gründung im Jahr 2004 kontinuierlich gewachsen. Das Jahr 2017 brachte allerdings einen besonderen Wachstumsschub, was sich u.a. in einem Zuwachs des gbs-Förderkreises um 1.300 Personen auf 8.500 Fördermitglieder ausdrückt. gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon führt diese Entwicklung vor allem darauf zurück, dass es der Stiftung in diesem Jahr mit Aktionen wie "Die nackte Wahrheit über Martin Luther" und Neugründungen wie dem "Institut für Weltanschauungsrecht" oder der "Säkularen Flüchtlingshilfe" in besonderer Weise gelungen ist, gesellschaftlich relevante Themen zu besetzen.
Die "Zeitschrift für Kultur und Weltanschauung", humanismus aktuell, ist eines der ältesten Journale im deutschsprachigen Raum, die sich wissenschaftlich orientiert einem breiten weltanschaulich geprägten Themenspektrum widmen: dem Verhältnis zwischen Staat und Religionen, der Rolle und Bedeutung der Konfessionsfreien in der Gesellschaft, sowie weiteren Debatten und Fragestellungen aus profiliert humanistischer Perspektive.