Politik

Gedenkstätte Stauffenbergstraße, Foto: © Evelin Frerk

Der 20. Juli 1944

HAMBURG. (hpd) Gestern jährte sich der 20. Juli 1944 zum 70. Mal. Über den Verlauf dieses historischen Tages muss vermutlich kein Leser mehr informiert werden. Der Attentatsversuch auf Hitler scheiterte, die Putschisten wurden noch in der Nacht oder in den kommenden Monaten hingerichtet. Das Deutsche Reich hatte noch fast ein Jahr Bestand, in dem es seine Kriegsverbrechen in ungeminderter Härte fortsetzte.

Falsches Gedenken

MÜNCHEN. (hpd) Am 21. Juli 1929 beschwor General Horn, Präsident des „Deutschen Reichskriegerbundes Kyffhäuser“ beim 3. Reichskriegertag in München die “Blutsaat des Krieges”, die auf furchtbare Weise 1939 aufging. Im Durchgang des Münchner Rathauses zum Prunkhof befindet sich seitdem eine Ehrentafel für diesen Reichskriegertag – als Visitenkarte für die Stadt.

Nichts Neues bei Bischof Ackermann

Bischof Ackermann traf sich mit dem LSVD und stellte sich den Fragen der Aktivisten. Dieses Treffen konnte die Erwartungen dann doch nicht erfüllen, die in es gesetzt waren.

Haltende Hände, Maik Meid, Flikr CC BY-ND 2.0

Ein Signal von Nikolaus Schneider

BERLIN. (hpd) Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) Nikolaus Schneider hat durch seine spektakulären Äußerungen in einem Stern- und einem ZEIT-Interview der Sterbehilfe-Debatte neue Impulse verliehen. Schneider sagte darin, dass er bereit sei, seine Frau Anne zur Sterbehilfe in die Schweiz zu begleiten, wenn sie dies wünsche.

Date mit Bischof Ackermann

Für die Ausschließung homosexueller Arbeitnehmer von der Beschäftigung in Einrichtungen des Deutschen Caritasverbandes gibt es keine guten Gründe.

Regierung kritisiert "Therapien" für Schwule

Die Grünen im Bundestag fragten die Bundesregierung mit einer Kleinen Anfrage nach deren Haltung zu Organisationen, die die Behandlung Homosexueller mit dem Ziel anbieten, deren sexuelle Orientierung zu ändern.

Nehmen ist seliger...

Wenn es mal wieder heißt, die Reichen mögen etwas von ihrem Reichtum an die Armen abgeben, denkt vermutlich kaum jemand an die Kirchen...