Politik

Religiöse Rechte – Notizen April 2011

USA: (hpd) Auch im April belegten die Vertreter der religiösen Rechten in den USA ihre traditionellen Themenfelder. Vom nahen Ende der Welt, dem Kampf gegen Abtreibung und den Islam, ist alles auf der Agenda, ebenso die Behauptung Präsident Obama sei nicht in den USA geboren sowie der Zusammenhang zwischen Evolutionstheorie bedeutet keine Moral, folglich Öffnung für Homosexualität.

Dalai Lama: Nur noch Gott

DHARAMSALA. (hpd) Mit großem Tamtam hatte der Dalai Lama Anfang des Jahres angekündigt, von all seinen politischen Ämtern zurücktreten zu wollen. Ab sofort wolle er nicht mehr Gottkönig sein, sondern nur noch Gott. Ein Kommentar von Colin Goldner

Wenn ein Bayer und ein Pole...

ROM. (hpd) Noch ist Polen nicht verloren. Ein Papst, der erste und höchstwahrscheinlich wohl auch der letzte aus diesem Land, bekommt offiziell einen Stammplatz im katholischen Himmel angewiesen und bescheinigt. Ein Kommentar zur Seligsprechung des Herrn Karol Wojtyla durch Herrn Joseph Ratzinger.  Von Horst Herrmann

Jimmy Carter zum Nahost-Konflikt

(hpd) Der ehemalige US-Präsident und Friedensnobelpreisträger Jimmy Carter schildert in seinem Buch persönliche Erfahrungen und Reflexionen zum Nahost-Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern. Zwar ist eine eher einseitig kritische Auffassung gegenüber Israel unverkennbar, Carter präsentiert aber überlegenswerte Grundprinzipien für die Beendigung des Konflikts.

Gemeinsam unterschreiben macht mehr Sinn

WIEN. (hpd) Das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien in Österreich löst offenbar vor allem bei jungen Menschen Engagement aus. Erster Probelauf war eine private Facebook-Initiative, die am Donnerstag eine Gruppenunterzeichnung organisierte.

MIZ 1/11 erschienen

ASCHAFFENBURG. (hpd) Soeben erschienen ist MIZ 1/11. Der Schwerpunkt setzt sich mit dem Neuheidentum auseinander, stellt Akteure und Ideen vor, wirft einen Blick auf verwendete Symbole und fragt nach einer politischen Verortung.

Handfeste Proteste gegen die Meinungsfreiheit

LUXEMBURG. (hpd) Eine Woche nach dem Start der Buskampagne in Luxemburg mehren sich die Unmutsäußerungen religiöser Vertreter bis hin zu Boykottdrohungen gegenüber den Busunternehmen. Darauf folgten wehrhafte parlamentarische Anfragen in der Deputiertenkammer, während Busunternehmer die Aufkleber wieder abreißen. Ein Bericht von Fiona Lorenz

„Wegbeten lässt es sich nicht mehr“

WIEN. (hpd) Die Privilegien von Religionsgemeinschaften werden offenbar breiter abgelehnt als es selbst deren offizielle Kritiker erwartet hätten. Die Initiatoren des anlaufenden Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien zeigten sich bei einer Pressekonferenz über einen hohen Zuspruch erfreut. Unter großem medialen Interesse.