Wissenschaft

Wahn oder Trug?

MARBURG. (hpd) Kahl und Schauer diskutierten über Dawkins. "Das ist plumper Krawall-Atheismus." In diesem Satz fasste Dr. Dr. Joachim Kahl seine Kritik an Richard Dawkins zusammen. Prof. Dr. Hans Schauer hingegen hält den britischen Biologen und Religionskritiker für "redlich" und "straight forward".

Religion als natürliches Phänomen

(hpd) Der US-amerikanische Philosoph Daniel C. Dennett plädiert in seinem neuen Buch „Den Bann brechen" für eine wissenschaftliche Analyse der Religion als natürliches Phänomen - demnach aus evolutionsbiologischer Sicht. Bei aller fragmentarischer Begrenzung und kritikwürdiger Weitschweifigkeit liefert es doch wichtige Anregungen zur Erforschung des Aufkommens und des Überlebens der Religionen aus naturalistischer Sicht.

Berufsprestige - leicht gemacht

HAMBURG. (fowid/hpd) Seit 1966 erfragt und veröffentlicht das Institut für Demoskopie in Allensbach im Mehrjahresrhythmus Meinungen zum „Berufsprestige", d.h. dem Ansehen verschiedener Berufsgruppen. Die Ergebnisse sind insgesamt nicht ernst zu nehmen.

„Ein extrem fruchtbarer Erklärungsansatz"

BONN. (hpd) Im Mai 2007 fand in Trier ein Kongress zum Thema „Evolution und Kreationismus in Wissenschaften und Gesellschaft" statt. Nun ist im Alibri Verlag die Dokumentation der spannenden Vorträge erschienen. Der Humanistische Pressedienst sprach mit einem der Organisatoren der Tagung, Christoph Antweiler.

Verarmt, verscharrt, vergessen?

(hpd) Haben Tote Menschenwürde oder nur „Totenehre“? Wem gehört die Asche eines eingeäscherten Menschen und wem sein ehemals hilfreicher Herzschrittmacher? Wo liegen beim Bestatten die Grenzen der Pietät? Wie sollte mit neuen Methoden der körperlichen Dekomposition umgegangen werden, z.B. dem „Schockfrieren“? Warum werden Rituale der Human- und Tierbestattung immer ähnlicher? Diese und ähnliche Fragen werden im vorliegenden Buch diskutiert.

Universitätsbau in Leipzig - Kirche statt Aula?

LEIPZIG. (hpd) Merkwürdiges geht vor in Sachsen. Leipzig bekommt einen Universitätsneubau in der Innenstadt. Dort, wo vor fast 600 Jahren die Geschichte der Leipziger Universität begann. Die Aula der Alma mater lipsiensis wird wie ein gotischer Kirchenbau aussehen, in Beton gegossen, aus Steuermitteln errichtet. Zur Erinnerung an die 1968 gesprengte Universitätskirche. Einer Bürgerinitiative ist dies nicht genug. Die Aula soll eine Kirche werden und auch so heißen: Paulinerkirche.