Wissenschaft

Oberfläche des SARS-Coronavirus-2. Ein Molekül des Spike-Proteins ist durchscheinend dargestellt, um seine komplexe räumliche Struktur hervorzuheben.

Die Zacken in der Viruskrone

Das Glykoprotein Spike verleiht dem Coronavirus seinen Namen: Wie Zacken einer Krone stehen die Moleküle von der Virushülle ab. Forschende analysieren nun die Struktur dieses Proteins. Auf diese Weise wollen sie potenzielle Ziele für Antikörper und Hemmstoffe identifizieren – eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung neuer Impfstoffe und Medikamente gegen das Virus SARS-CoV-2.

Drei Millionen Jahre alte Gehirnabdrücke in fossilen Schädeln der Art Australopithecus afarensis (bekannt durch "Lucy" und das hier abgebildete "Dikika-Kind" aus Äthiopien) werfen ein neues Licht auf die Evolution des Gehirns.

Lucy hatte ein affenähnliches Gehirn

Eine neue Studie der Paläoanthropologen Philipp Gunz und Simon Neubauer enthüllt, dass Australopithecus afarensis ein affenähnliches Gehirn hatte. Die berühmte Lucy gehört dieser Urmenschenform an. Das lange Gehirnwachstum lässt jedoch vermuten, dass die Kinder dieser Art so wie bei Menschen lange Zeit auf elterliche Fürsorge angewiesen waren.

Symbolbild

Wissenschaftler entdecken den Vorfahren (fast) aller Tiere

Abdrücke eines 555 Millionen Jahre alten wurmartigen Lebewesens wurden in australischem Gestein gefunden. Es ist direkt mit heute lebenden Tieren verwandt und der früheste nun bekannte Vertreter des symmetrischen Körperbaus – einer entscheidenden Entwicklung. Ein weiteres Puzzleteil, das sich in das Gesamtbild der Evolution einfügt.

Dicker Reibach mit Verschwörungsmythen?

Nicht erst seit der Corona-Krise haben Verschwörungsmythen Hochkonjunktur. Wer dem Geraune um Chemtrails, 9/11, die "Neue Weltordnung" oder allem zusammen anhängt, dem bietet der Markt ein breites Spektrum an Büchern und Videos, die seine Ansicht bestärken und durch Falschinformationen weiter zementieren.

Luftverschmutzung eine der Hauptursachen für vorzeitige Todesfälle. Die frühere Sterbewahrscheinlichkeit wird insbesondere durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht

Luftverschmutzung ist größtes Gesundheitsrisiko

Verschmutzte Luft ist gesundheitsschädlich und erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf- und Atemwegs-Erkrankungen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie und der Universitätsmedizin Mainz haben in einer neuen Studie berechnet, dass Luftverschmutzung die Lebenserwartung der Menschen im globalen Durchschnitt stärker verringert als Infektionskrankheiten oder andere Herz-Kreislauf-Risikofaktoren wie beispielsweise Rauchen.