Die Überschrift verspricht leider deutlich mehr, als der Text bietet.
Den Text finde ich in so vielen Punkten falsch. Es werden Aussagen ohne Beleg getätigt. Es werden ganz selektiv Beispiele für „erniedrigende“ Sexpraktiken genannt. Es wird Angst aufgebaut, Angst um die Köpfe der Kinder, um die Leben von Frauen.
Und Frauen werden ganz generell entmündigt.
Welche Belege gibt es dafür, dass sich Filme mit „erniedrigenden“ Inhalten besser verkaufen?
Wer definiert, was "Erniedrigung von Frauen" in Pornos genau ist?
Soll das Analverkehr sein, soll das Oralsex sein, soll das ein Cumshot sein? Oder soll das ein Rollenspiel sein, wenn ein US-Grenzbeamter eine Latina verhaftet und sich diese ihre Freiheit und Migration mit Sex freikauft?
Wie sieht es aus, wenn ein Pitbull die Frau zwischen den Beinen leckt?
Das Feministisches Bündnis Heidelberg entmündigt Frauen. Das Pornobusiness hat fast ausnahmslos nur Hauptdarstellerinnen! Frauen wie Sascha Grey sagen ganz klar, was die Regeln, Drehbedingungen, Sicherheitsvorkehrungen sind.
Diese Frauen entscheiden sich dafür, vor der Kamera diese Praktiken auszuführen.
Und ja, Männer sehen die gestellten Bilder und fordern ihre Frauen und Freundinnen zu diversen Sexpraktiken auf.
Aber daraus gleich einen Brückenschlag zu verprügelten Prostituierten und traumatisierten Kindern zu konstruieren, ist schon sehr gewagt.