Katholische Grundannahmen sind Folgende: Es gibt ein immaterielles Wesen irgendwo im Universum, das eigentlich von Anbeginn aus drei Personen besteht (Gott Vater, Gott Sohn, Gott heiliger Geist). Dieser "Gott" (er ist allwissend, allmächtig und allgütig) hat das Universum geschaffen. Auf der Erde schuf er den Menschen nach seinem Bilde als Krone der Schöpfung und setzte ihn in einen Garten, genannt "Eden", zusammen mit allen Pflanzen und Tieren, aber auch mit krankmachenden, zum Teil tödlichen Viren, Bakterien, Pilzen, die dem Menschen bis heute Probleme bereiten. Leider hat diese "Krone" einen Konstruktionsfehler: der Mensch hat ein Gehirn zum eigenständigen Denken. Mit diesem Gehirn ausgestattet wollte er eine Frucht vom "Baum der Erkenntnis" essen, was ihm der Gott untersagt hatte. Wegen dieser Unbotmäßigkeit vertrieb ihn Gott aus dem Garten. Die katholische Kirche nennt das die Ursünde, die von den ersten Menschen (Adam und Eva) durch den Geschlechtsakt bis in die heutige Zeit immer weitergegeben wird, d.h. alle Menschen sind von der Zeugung an "Sünder". Weil "Gott" aber ein liebender Gott ist, will er seine Geschöpfe von der Sünde erlösen. Er zeugt mit einer Jüdin einen Sohn, der aber schon (s.o.) von Beginn an existierte. Diesen Sohn (den Messias) wollte er als (steinzeitliches) blutiges Menschenopfer von den Römern kreuzigen lassen.
Die Christenmenschen haben aber nicht daran gedacht, dass die wenigen sog. "Berichte" aus der Zeit den vermeintlichen echten Christusworten widersprechen: bei der "Erlösung" war nicht die ganze Menschheit gemeint. In Matthäus 10,5f sagte der "Gott Sohn" zu seinen Jüngern: "Geht nicht in die Häuser der Heiden. Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel". Der sog. "Missionsbefehl" (Matthäus 28,19f: ) ist wohl eine Fälschung aus späterer Zeit. Es gibt in der Theologie der katholischen Kirche so unglaublich viele Widersprüche, Ungereimtheiten, Wundergeschichten, die allesamt erfunden wurden wie die Märchen aus 1001 Nacht, orientalische Fabulierkunst halt. Wer im 21. Jahrhundert angekommen ist, kann nicht "glauben", dass zum Todeszeitpunkt des "Gottsohnes" der Tempelvorhang zerriss, ein Erdbeben Jerusalem erschütterte, sich Gräber auftaten, die Leichen von Heiligen durch Jerusalem wandelten. Alles nachzulesen in der Bibel bei Matthäus. Da die ersten drei Evangelisten voneinander abgeschrieben haben, findet man diese Märchen bei allen dreien.