Vor 1869 war die "Sukzessivbeseelung" des Embryos die gängige Glaubensvorstellung der Kirchen, wobei noch unterschieden wurde zwischen einer männlichen "Beseelung" bis zur 12. Woche, die weibliche erst bis zur 20. Woche. Da fragt man sich doch, warum? War der männliche Embryo besser als der weibliche? Oder war die weibliche Seele komplizierter herzustellen? Wie kam dieser Sinneswandel, die göttliche Eingebung, zu Papst Pius IX? Oder brauchte die Kirche wieder mehr "Gläubige", im Verbund mit den weltlichen Staaten wieder mehr Soldaten? Die Günde sind wohl nicht vollständig erforscht, das hält man auch lieber unter der Decke.