„Die Abtreibungsgegner interessierten sich für die Frauen immer nur so lange, wie diese schwanger sind – danach nicht mehr.“
Nein, nein Frau Hänel, der Papst jedenfalls „kümmert“ sich laut
https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2026-02/gebetsanliegen-februar-papst-leo-xiv-solidaritat-kinder-krank.html
ganz intensiv um die geborenen Kinder !
END SARKASMUS
Er bittet, immerhin im Februar, um „Gebet für schwerkranke Kinder“ und fordert „für sie eine medizinische und menschliche Versorgung, die über die bloße Behandlung hinausgeht und die Würde jedes Kindes schützt.“ Von Regierungen und Gemeinschaften fordert (!) er das, von seinem Gott aber nicht. (Von dem darf man sowieso nichts fordern sondern nur „demütig bitten“ (!).) Unter konsequenter Ausblendung des Theodizee-Problems ruft er dazu auf: „Herr, lehre uns, dein Angesicht in jedem leidenden Kind zu erkennen“. Stell dir vor, was für ein Segen die leidenden Kinder doch sind; man kann in ihnen das „Angesicht“ des Herrn erkennen. Wenn es diesen Gott denn gäbe müssten man besser formulieren, dass man darin die sadistische Fratze dieses Gottes erkennen kann. Ganz gewiss kann man darin den zynischen Romantizismus der „Lebensschützer“ erkennen, die als Babies immer nur die Wonneproppen aus der Windelwerbung vor Augen haben. Aus aktuellem Anlass möchte ich auch noch auf ein beliebtes Argument der Abtreibungsgegner zu sprechen kommen, das da lautet, man habe durch die Abtreibung gerade einen potentiellen L. van Beethoven getötet. Wahrscheinlicher ist, dass man eines seiner potentiellen 4 Geschwister getötet hätte, die im Kindesalter verstarben.