Das impliziert, dass das moderne, moderate Christentum, wie es in Europa größtenteils gelebt wird, das sich dank der Aufklärung an moderne Moralvorstellungen anpassen musste, der "wahre Schotte" ist und die amerikanisch-evangelikale Auslegung eine Abberation.
Während Letzteres sicher wahr ist, sollten wir gleichzeitig auch verstehen, dass es sowas wie "das" Christentum nicht gibt. Jede Denomination nimmt die Wahrheit für sich in Anspruch und ohne eine zugrundeliegende Verankerung in objektiver Realität (die dem Glauben nun mal fehlt), gibt es keine Möglichkeit einen Nachweis zu führen. Wenn sie also schreiben das habe nichts mit "dem" Christentum zu tun ist das schlicht falsch. Genau das ist was dabei rauskommt wenn man halt einfach glaubt ohne eine materialistische Grundlage für seine Überzeugungen.