Nun also auch noch die soziografischen Zahlen! Denn philosophisch und wissenschaftstheoretisch ist für mich der Status der Theologie als Wissenschaft schon längst widerlegt, vgl. z.B. durch die Arbeiten von Gerd Lüdemann und Hans Albert.
Das sind alles mächtige Argumente für die Ansätze des obigen Artikels, die ich auch voll unterstütze.
Allein, es wird noch dauern, bis sich da was tut...
1. zu viele Akteur:innen profitieren derzeit noch von diesen historisch gewachsenen Zuständen und werden entsprechend entgegen arbeiten.
2. das Thema hat (noch?) zu wenig gesellschaftliche Relevanz.
Denn die breite Masse scheint erstmal eher betroffen von anderer unvernünftiger Politik zu sein... (Z.B. hohe Energiepreise durch das politische Beharren auf fossilien Brennstoffen, damit keine energetische Souveränität usw.usf.)
Für Religionspolitik bleibt da wenig Platz in den Köpfen. Schade eigentlich...