Ich vermisse in dem Text ein bisschen die Unterscheidung zwischen Angriffs- und Verteidigungskriegen. Während ein Krieg natürlich nie "gerecht" sein kann, ist ein Verteidigungskrieg meiner Meinung nach zumindest legitim. Zumindest wenn es sich tatsächlich um eine Verteidigung handelt wie im Fall der Ukraine, nicht um die "Verteidigung", von der Russland spricht.
Auch Kriege gegen Unterdrückung können darunter fallen.
Die religiöse Begründung dient meist nur dazu, die eigene Bevölkerung zu "motivieren". Letztendlich stehen aber immer "weltliche" Motive dahinter, wenn jemand einen Krieg anfängt. Nicht einmal die Kreuzzüge würde ich davon ausnehmen.