Klaus Bernd (nicht überprüft)

Di. 7 Jul 2026 - 09:55

Heiner Wilmer forderte auf der Podiumsdiskussion zum Thema Fake News ein Schulfach „Medienkunde“.
Natürlich ohne wenigstens ansatzweise ein Curriculum zu skizzieren. Ein paar Vorschläge:
- Widerspruchsfreihet als notwendige Voraussetzung für NON FAKE NEWS
- Flucht ins Geheimnis als sicheres Kriterium für FAKE NEWS
- absurd große Zahlen als Indiz für FAKE NEWS
- übermässiger Gebrauch von Adjektiven, ibs. im Superlativ, als Indiz für FAKE NEWS
- unklare Autorschaft bei gleichzeitigem Verweis auf göttliche Inspiration als Indiz für ?
- Verweis auf mittelalterliche Authoritäten zweifelhafter Kompetenz als Indiz für … ?
- fehlende Bestätigung durch andere unvoreingenommene Quellen als Indiz für … ?
…
Was wäre wohl das Ergebnis, wenn Schüler (auch erwachsene) diese Kriterien auf Theologische und Heilige Schriften (z.B. Katechismus und Bibel) anwenden ?

Unnötig zu erwähnen, dass Abstriche (z.B. stundenplanmäßig) beim Religionsunterricht und finanzielles Engagement der Kirche (z.B. in der Erwachsenenbildung) dafür nicht infrage kommen: wurde doch schon dieses Podiumsgespräch zum Großteil NICHT von der Katolischen Kirche finanziert.
Auch die sinnvolle Eingliederung in das existierende aber von der Kirche bekämpfte Fach Ethik wurde wohl nicht diskutiert.

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