Aktionskunst

Die Künstler beim Anbringen des Mahnschildes

GBS-Beirat Wolfram Kastner soll für seinen Protest gegen ein Nazidenkmal bestraft werden

Aufklärung unerwünscht

Stimmen die bayerischen Behörden mit dem braunen Geschichtsrevisionismus des AfD-Politikers Björn Höcke überein - oder stehen sie auf dem Boden des modernen Rechtsstaates, der seine Stärke aus der schonungslosen Aufarbeitung der Vergangenheit gewinnt? Nicht zuletzt um diese Frage geht es am kommenden Donnerstag in einem Verfahren am Münchner Landgericht, das klären soll, ob der Aktionskünstler Wolfram Kastner (Mitglied des GBS-Beirats) gesetzeswidrig handelte, als er ein "Ehrenmal für Alfred Jodl" in ein "Schandmal für einen NS-Kriegsverbrecher" umgestaltete.

Luther Penis Performance

Performancekünstler entblößt sich an Wittenberger Schlosskirche

Ein Penis für Luther

Eine pikante Performance zeigte am vergangenen Sonntag der dänische Aktionskünstler Uwe Max Jensen. Er stellte sich nackt vor die Tür der Wittenberger Schlosskirche, an die Martin Luther 1517 seine Thesen genagelt haben soll. Jensen ahmte Luther nach. Jedoch nagelte er nichts an die Tür, er klebte – und zwar seinen eigenen Penis.

Kunstaktion oder "gemeinschädliche Sachbeschädigung"?

Gerichtsprozess gegen Künstler Wolfram Kastner abgesagt

Die Künstler Wolfram Kastner und Hans-Peter Berndl haben ein Kriegerdenkmal des Ersten Weltkrieges in einer Protestaktion umgearbeitet. Gegen sie wurde folgend ein Ermittlungsverfahren wegen "gemeinschädlicher Sachbeschädigung" eingeleitet. Der Prozess, der am heutigen Freitag stattfinden sollte, wurde kurzfristig abgesagt.

Zentrum für Politische Schönheit

"Flüchtlinge fressen": Protest mit Tigern gegen Flüchtlingspolitik

BERLIN. (hpd) Die Künstlergruppe "Zentrum für Politische Schönheit" hat eine neue Protestaktion gegen die deutsche Asylpolitik gestartet. 100 Syrer sollen mit einem Flugzeug von der Türkei nach Deutschland zu ihren Angehörigen gebracht werden. Die Künstler rufen Flüchtlinge dazu auf, sich von Tigern fressen zu lassen, sollte der Familiennachzug nicht genehmigt werden.

Kunstaktion in Regensburg mit Hindernissen

Kurt Eisner statt König Ludwig

REGENSBURG/BERLIN (hpd) Seit drei Jahren nutzt der Bund für Geistesfreiheit (BfG) Regensburg den Internationalen Tag der Menschenrechte (am 10. Dezember) dazu, öffentlichkeitswirksame Aktionen zu veranstalten. In diesem Jahr sollte das Reiterstandbild des Königs Ludwig I. in Regensburg verhüllt werden und an den mutigen Pazifisten Kurt Eisner erinnert werden. Doch es kam anders.

Erfolgreiche Kunstaktion

Kein Hindenburg an die Klosterwand in Dietramszell!

MÜNCHEN. (hpd) Die Erzdiözese München-Freising schließt sich dem Vorschlag des Künstlerkollektivs "Institut für Kunst und Forschung" an, den Hindenburg-Kopf des Nazi-Bildhauers Thorak nicht wieder an der Klosterwand in Dietramszell anzubringen sondern dem Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg zur Verfügung zu stellen.