Medien

Das Bistum Fulda versucht Schadensbegrenzung

Bischof Algermissen wehrt sich kontraproduktiv

DEIDESHEIM. (hpd) "Hasspredigt-Vorwurf gegen Algermissen: Fuldaer Bischof setzt sich zur Wehr", titelt die Fuldaer Zeitung gestern. Das ist sein gutes Recht und dringend erforderlich, nachdem er schwerwiegende Vorwürfe gegen sich hören musste, z.B. auch in diesem hpd-Artikel. Doch ist ihm dies gelungen? Unser Autor Bernd P. Kammermeier analysierte die "Gegendarstellung".

Buskampagne (2009)

Atheisten sind…

ZÜRICH/CH. (hpd) Nachdem Atheisten diese Woche mit Psychopathen gleichgestellt und als grosses Risiko für die Welt bezeichnet wurden, hat sich unser Autor Sandro Bucher die Frage gestellt, was nichtgläubige Menschen sonst noch sind und denken. Um das herauszufinden, hat er sämtliche in der Schweizer Mediendatenbank sowie in Google News archivierten Texte der letzten fünf Jahre durchforstet, die Antworten darauf geben wollen, was Atheisten ausmacht.

Kommentar

Margot Käßmann und der Terror

BERLIN. (hpd) Soll man Terroristen mit Liebe begegnen? Die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann, hat einiges Aufsehen provoziert mit ihrer Behauptung, Christen dürften nicht mit Gewalt auf den islamischen Terror reagieren, sondern mit Liebe und Gebet.

Bretter

Kommentar

Bischof nennt Atheisten "großes Sicherheitsrisiko"

BERLIN. (hpd) Das ehemalige Nachrichtenmagazin "Focus" ist in seiner Hetze gegen Atheisten nicht allein. Prominente Unterstützung erfuhr es am vergangenen Wochenende durch den Bischof Algermissen, der Atheisten in Verkennung der Tatsachen für den Terror in der Welt verantwortlich machen wollte.

Scharfe Kritik an FOCUS-Berichterstattung über Atheisten

"Jetzt sind wir also auch noch psychopathisch…"

BERLIN. (hpd) Atheisten mussten sich in der letzten Zeit immer wieder viel gefallen lassen: Da wurden sie in die Nähe von PEGIDA und anderen Rechtsradikalen gerückt, am nächsten Tag sind sie plötzlich die gewissenlosen Mörder im Fernsehen, von denen ein Stereotyp gezeichnet wird, das weit über alle Grenzen der Meinungsfreiheit hinauszugehen scheint. Als neues Feindbild scheint die nicht-gläubigen Menschen nun auch der FOCUS auserkoren zu haben.

Solidarität mit Brüssel

Kommentar

Die 5 Phasen nach einem Terroranschlag in Europa

BERLIN. (hpd) Nach Paris und Brüssel scheint der Terror zum Alltag zu gehören. Ebenso die Antwort der Europäer: Medienereignis Anschlag, Trauer und die Diskussion über Trauer und politische Vereinnahmungen – getarnt als Erklärungsversuch. HPD-Gesellschaftskolumnist Carsten Pilger über die 5 Phasen nach einem Terroranschlag – und was man tun kann, bevor man abstumpft.

So ungefähr stellt er sich das vor; nur umgekehrt

Wenn die Grünen "gläubige Mensch mit Stumpf und Stiel ausrotten"

Die seltsame Welt eines katholischen Bloggers

BERLIN. (hpd) Peter Winnemöller ist nach Kathpedia, der "freien katholischen Enzyklopädie" ein freier deutscher Journalist und Blogger. Und manchmal verirrt er sich auch auf kath.net – so wie gestern, als er den Säkularen Grünen Mordabsichten unterstellte.

Screenshot der Sendung mit Frauke Petry und Volker Beck

Kommentar

Aufgeklärtes Christentum vs. Islam? - Das Weltbild einer Frauke Petry

BERLIN. (hpd) In Ihrem Streitgespräch mit Volker Beck (Grüne) am 22. Februar machte die AfD-Domina Frauke Petry eine eher beiläufige Bemerkung, der wir einmal auf den Grund gehen sollten. Sie sprach von "Problemen zwischen Islam und christlich-aufgeklärter Gesellschaft". Mit diesem Begriffsbild bringt sie einen - rechten - Konsens auf den Punkt, der den Widerstand gegen jede Zuwanderung aus islamisch geprägten Ländern rechtfertigen soll. Die Aussage besteht aus zwei Teilen: einmal aus der Stigmatisierung des Islam und zum anderen auf der Verknüpfung der kulturellen Identität Europas mit dem christlichen Glauben. Es lohnt sich, beide Teile der Aussage unter die Lupe zu nehmen.

Zum Buch "Im Land der Verzweiflung" des israelischen Autors Nir Baram

Gibt es eine Perspektive im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern?

BERLIN. (hpd) Zur Zeit des Vietnamkrieges, liess man uns in den Radionachrichten stets aufs Neue wissen, dass es Bomber "vom Typ B52" seien, die dort im Einsatz waren. Das sollte wohl eine gewisse Normalität suggerieren. Ähnliches dürfte im Spiel sein beim fortgesetzten Gebrauch des Begriffs "Nahost-Friedensprozess". Eigentlich ist er längst nur noch ein Unwort, da sinnentleert.