Staat und Religionen

Wandel der Trauerrituale bei der Bundeswehr

BERLIN. (hpd) Immer mehr Angehörige der Bundeswehr kehren als menschliche Wracks oder in Särgen von ihren Auslandseinsätzen zurück. Auch wenn sie sich freiwillig dorthin gemeldet haben, geraten sie zunehmend in Widerspruch zu den ihnen befohlenen militärischen Aufgaben. Schließlich tragen sie ganz persönlich das Risiko des eigenen Todes.

Notizen aus Polen (13)

POLEN. (hpd) Bemerkenswertes in Polen aus säkularer Sicht (Oktober 2013). Der Glaube nimmt in Polen immer weiter ab, es gibt eine Kontroverse um die richtige Beisetzung, die Rechte von Austretenden aus der Kirche sind gestärkt worden sowie eine starke Vermischung von Bildungswesen und katholischer Kirche.

Trennung von Staat und Religion erforderlich

BERLIN. (hpd) Verfassungsrechtlich verankert ist das Trennungsgebot in Art. 140 Grundgesetz (hier: Art. 137 WRV („Es besteht keine Staatskirche“). Ferner verlangen Art. 3 (3) (Antidiskriminierungsgebot), Art. 33 (3) und Art. 136 (1 bis 4) WRV (innerhalb Art. 140 GG), dass die weltanschauliche Orientierung eines Bürgers seine Rechte und Pflichten weder bedingen noch beschränken dürfen.

„Arabische Welt: Kein Staat ohne Religion“

MÜNSTER. (hpd/exc) In arabischen Ländern lässt sich eine konsequente Trennung von Religion und Staat nach wissenschaftlicher Einschätzung zurzeit nicht durchsetzen. Das säkulare Prinzip werde weithin abgelehnt, längst nicht nur von islamistischen Kräften, sagte die Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Gudrun Krämer am Montag beim Deutschen Orientalistentag (DOT).

SPD-Laizisten senden „Roßdorfer Signal“

ROSSDORF. (hpd) Auf ihrem zweiten Bundestreffen haben die SPD-Mitglieder, die sich für eine Trennung von Staat und Religion einsetzen, eine erfolgreiche Bilanz gezogen: Innerhalb eines Jahres ist die Gruppe von 500 auf über 1.000 UnterstützerInnen angewachsen und nunmehr in sieben Bundesländern in Landesgruppen organisiert.

Ablehnung der Papstrede im Bundestag

BERLIN. (hpd) Die Rede des Papstes im Bundestag wird von einer ganzen Anzahl von Bundestagsabgeordneten nicht widerspruchslos hingenommen. Rolf Schwanitz, MdB der SPD, Staatsminister und Staatssekretär a. D., hat dazu heute eine Erklärung veröffentlicht.

Papstrede: Unpassend und wirklichkeitsfremd

BERLIN. (hpd) Der Sprecherkreis der Laizisten in der SPD fordert alle Bundesbürger auf, sich an den Veranstaltungen und Protesten gegen den Papstbesuch zu beteiligen. Ein Papstbesuch auf Kosten aller Steuerzahler und die Rede vor dem Bundestag passe nicht in unsere Zeit und Verfassungswirklichkeit.

Laizisten in der SPD

NÜRNBERG. (hpd) Am vergangenen Wochenende trafen sich in Nürnberg die Mitglieder einer Vorbereitungsgruppe zur Gründung eines offiziellen „Arbeitskreis Laizisten in der SPD“. Die Anwesenden beschlossen dabei vorläufige Forderungen als Vorschläge für einen Gründungskongress im Herbst 2010.