Martin Bauer

Artikel des Autoren

"Eine Wiederkehr des abrahamitischen Patriarchats ist absolut inakzeptabel"

Der Frauen- und Menschenrechtsverein TERRE DES FEMMES hat im März ein Positionspapier veröffentlicht, in dem der Verein Stellung gegen die Vollverschleierung bezieht. Geschrieben wurde das Papier, um politisch Arbeitenden Argumente gegen die religiöse Rechte an die Hand zu geben. Angegriffen wird der Verein dafür jedoch aus der Linken. Florian Chefai und Martin Bauer führten hierzu ein Interview mit der Religionswissenschaftlerin Vera Muth, die bei TERRE DES FEMMES aktiv ist.

"Ein Humanist ungewöhnlich weiten Horizonts"

Am 8. April jährte sich der Todestag des Streitschriftstellers Karlheinz Deschner. Nachdem er sich zunächst als Literaturkritiker profiliert hatte, erreichten später vor allem seine Werke zur Geschichte des Christentums ein größeres Publikum. Über Deschners weltanschauliche Auffassung sprach der hpd mit dem Philosophen Hermann Josef Schmidt.

Gunnar Schedel (Alibri Verlag), Herbert Steffen (Gründer der Giordano-Bruno-Stiftung), Helge Nyncke (Illustrator) und Michael Schmidt-Salomon (Autor) feiern 2006 die erfolgreiche Rettung des kleinen Ferkels.

Die Rettung des kleinen Ferkels

Am 6. März 2008 entschied die Bundesprüfstelle über den Antrag des Bundesfamilienministeriums, das religionskritische Kinderbuch "Wo bitte geht’s zu Gott? fragte das kleine Ferkel" auf den "Index für jugendgefährdende Medien" zu setzen. Hätte der ministerielle Antrag Erfolg gehabt, wäre das "kleine Ferkel" als das wohl erste "Kinderbuch ab 18" in die Geschichte eingegangen. Zum 10-jährigen Jubiläum der "Ferkelrettung" erscheint nun im Alibri Verlag ein Buch, das den "großen Streit um das kleine Ferkel" dokumentiert.

MIZ 3/17 erschienen: "Mein Körper gehört…"

Selbstbestimmung gilt in der säkularen Szene als wichtiges Ziel und hoher Wert. Doch diese uneingeschränkt positive Bewertung wird in letzter Zeit vermehrt in Frage gestellt. Da die "Bruchstellen" dabei nicht wie erwartet verlaufen, hat sich die MIZ des Themas in einem Schwerpunkt angenommen.

Das Oktoberfest – Schauplatz einer neuen kulturellen Praxis?

Die Meinungen zur Mutter aller Bierfeste gehen auseinander: Ist das Oktoberfest nun ein tolles Event oder die unerträglichste Zeit in München? Der hpd sprach mit einem, der es wissen könnte: Rudolf Stumberger hat einen zweibändigen Stadtführer zu Münchens historischen Orten der jüngeren Geschichte verfasst und beobachtet die Entwicklung der bayerischen Landeshauptstadt seit Jahrzehnten. Martin Bauer hat ihm zur Wiesn die Fragen gestellt, die Menschen von nördlich des Weißwurstäquators halt so stellen.

Dr. Ralf Schöppner

Wie geht Frieden?

Der Krieg ist ein Monster, das nicht nur Menschen verschlingt, sondern auch das gute Leben im Diesseits für viele auf längere Sicht unmöglich macht. Keine Überraschung also, dass sich Humanistinnen und Humanisten seit jeher für den Frieden einsetzten. Aber wie "geht" Frieden? Mit dieser Frage setzt sich ein neuer Sammelband der Humanistischen Akademie Deutschland auseinander. Der hpd hat mit dem Herausgeber und Mitautor Ralf Schöppner über Pazifismus, die Begründung militärischer Interventionen und die seelsorgerische Betreuung von Soldaten gesprochen.

Cover MIZ 2/17

MIZ 2/17 erschienen: stimmen, abstimmen, mitbestimmen

Dass Wahlprogramme nicht zwangsläufig die zukünftige Regierungspolitik vorhersagen, weiß auch die MIZ-Redaktion. Christoph Lammers weist in seinem Editorial darauf hin und auch auf die Tatsache, dass oft gesellschaftliche Entwicklungen politische Entscheidungen bzw. Gesetzgebungsverfahren nach sich ziehen - und nicht umgekehrt. Trotzdem widmet sich Heft 2/17 den Wahlprogrammen der Parteien bzw. deren religionspolitischen Aussagen.

Karsten Krampitz

Evangelische Kirche in Nationalsozialismus und der DDR

Karsten Krampitz hat sich in seinem aktuellen Buch mit der Geschichte der evangelischen Kirche in Deutschland auseinandergesetzt. Der hpd sprach mit dem Autor über die Entwicklung der evangelischen Kirche seit der Novemberrevolution, über ihre Nähe zum NS-Regime und die Situation in der DDR.

"Die Klischees enthalten einen wahren Kern"

Der Buddhismus hat in der westlichen Welt ein gutes Image. Selbst wenn es zu religiös motivierten gewalttätigen Übergriffen durch Buddhisten kommt, hinterlässt dies keine tiefen Spuren. Während dies vielleicht durch Geschichte und Gegenwart der größeren Weltreligionen Christentum und Islam erklärt werden könnte, ist es schwer, eine Begründung dafür zu finden, warum es bislang keine systematisch-kritische Darstellung der Lehre des Buddhismus gab.