Gesundheit

Vor dem Sitz von pro familia in Pforzheim

"Einladen zum Nachdenken statt bevormunden"

Am 13.10.2018 hatten sich drei Karlsruher Organisationen angemeldet, um die mehrwöchige paritätische Aktion im Jubiläumsjahr 70 Jahre UN-Menschenrechte unter dem Motto "Mensch Du hast Recht!" vor den Büros von pro familia in Pforzheim zu unterstützen: die Giordano-Bruno-Stiftung, die NachDenkSeiten und Die PARTEI. "Einladen zum Nachdenken statt bevormunden" lautete die Devise.

Roboter im Einsatz: Entlastung für das Pflegepersonal – wird so die Zukunft aussehen?

Roboter in der Pflege

"Pepper" ist ein ganz Netter, das merkt man gleich. Knopfaugen, kindliche Stimme, und stets ein freundliches Lächeln im Gesicht, auch wenn er zum hundertsten Mal erklärt, wie eine MRT-Untersuchung abläuft. Seine Kollegen "Robbie" und "Paula" spielen Karten mit Pflegeheimbewohnern oder fordern sie zur Gymnastik auf, und Robbenbaby "Paro" soll mit seinen Reaktionen auf Stimme und Berührung Demenzpatienten zur Kommunikation bewegen. Eines ist ihnen gemeinsam: Sie sind Roboter. 

Leidvolle Übertherapie

Intensivmedizinische Maßnahmen breiten sich rasant aus und werden zunehmend auf Patientiengruppen ausgeweitet, die davon nicht mehr profitieren. Abrechnungsoptimierte Beatmung ist an der Tagesordnung. Mittlerweile sind 75 % der Intensivpatienten im Rentenalter.

Beschneidungskampagne - vor dem Bundeskanzleramt

Genitale Unversehrtheit ist ein Menschenrecht!

Das Presseportal ProMosaik, das sich für interkulturelle Vielfalt und Dialog einsetzt, hat den Verein intaktiv e. V., der sich geschlechtsübergreifend für genitale Selbstbestimmung engagiert, zu den Positionen und Aktivitäten des Vereins interviewt. Die Vorsitzende Viola Schäfer und Shemuel Garber, der sich als jüdischer Intaktivist für intaktiv einsetzt, standen der Chefredakteurin von ProMosaik, Dr. Milena Rampoldi, Rede und Antwort.

Was wir über Organspende immer schon hätten wissen sollen

Dass die Organe mit bestattet sein müssten, ist irrational und archaisch. Fortschrittlich und human erscheint, mittels Widerspruchslösung zum Transplantations-Spitzenreiter Spanien aufzuschließen. Das deutsche System ist trotz millionenschwerer Werbung gescheitert. Diese hat es nicht vermocht, eine durchaus spendenbejahende Bevölkerung zur solidarischen Zustimmung im Fall des Hirntods zu bewegen. In Spanien gilt schon der bevorstehende Herzstillstand als hinreichende Voraussetzung. Dies ist jedoch hierzulande als "aktive" Sterbehilfe verboten. 

Aus für Homöopathie-Werbung auf Charité-Seite – wer steckte dahinter?

Offiziell unbemerkt lautete jahrelang auf einer Internetseite der Berliner Charité – und zwar zur Behandlung krebskranke Kinder! – die Kernaussage: "Aus empirischer Sicht ist die Wirkung homöopathischer Höchstpotenzen unbestritten". Zugeordnet war sie der Abteilung für Integrative Medizin. Gestoppt wurde die Seite Anfang Juli auf Veranlassung des Berliner Senats. Der Urheber konnte nicht ermittelt werden. Dafür hat sich ein gewichtiger Globuli-Hersteller als Lobbyist wiederum über das Vehikel der Integrativen Medizin zu erkennen gegeben.