Evangelische Kirche

Luther-Denkmal in Wittenberg

Ein monströser Gott

Die Aufdeckung des haarsträubenden Gottesbildes Luthers würde auch die letzten Getreuen aus den Kirchen heraustreiben. Wie sollte man denn dann noch ein ganzes Jahr lang mit immer neuen, staatlich honorig unterstützten Fest- und Feierlichkeiten die Propagandathese über Luther als Reformator, Heros und Menschenfreund aufrechterhalten?

Luther-Statuen vor dem Historischen Rathaus in Münster

Luther-Statuen zum Bekritzeln freigegeben

Dreißig weiße, überlebensgroße Skulpturen säumten am Samstagabend den Prinzipalmarkt im westfälischen Münster. Es handelte sich dabei nicht etwa um Dekorationen für das anstehende Grusel-Fest Halloween, sondern um Verkörperungen des umstrittenen Reformators und Verfassers nicht minder gruseliger Schriften Martin Luther.

Ein Pfarrer verbrennt sich

Ein ungewöhnliches Buch über den "Fall Brüsewitz" liegt vor. Es ist mit fast 700 Seiten trotz leserunfreundlicher kleiner Schrift auch außerordentlich dick, geschrieben mit einer eigenwilligen Sicht auf die DDR und ihre Kirchengeschichte, entwickelt aus der Mehrseitenbetrachtung der historischen Realität, die akribisch erkundet wird.

Norwegische Kirche

Norwegische Kirche erlebt Exodus

In nur vier Tagen verlor die evangelisch-lutherische Kirche Norwegens 15.000 Mitglieder. Verantwortlich dafür ist kein Finanz- oder Missbrauchsskandal, sondern die Einführung eines neuen Online-Registrierungssystems, das der Bevölkerung auf einfache Weise ermöglicht, sich für oder gegen die Mitgliedschaft in der Kirche zu entscheiden.

Grafik: kirchenaustritt.de

Talfahrt der Kirchen hält an

BERLIN. (hpd) Auch im Jahr 2015 setzte sich die rasante Talfahrt der beiden großen Kirchen in Deutschland ungebremst fort. Aus den jüngsten statistischen Eckdaten des katholischen Statistikreferats ergibt sich zwar ein leichter Rückgang der Kirchenaustritte, doch fiel dieser mit rund 15 Prozent weit niedriger aus als erwartet. Innerhalb der beiden vorangegangenen Jahre 2013 und 2014 hatte sich die Austrittszahl nämlich fast verdoppelt.

13.01.2015: Religionsführer und Bundeskanzlerin Arm in Arm

Es geht nicht um islamischen Religionsunterricht!

BERLIN. (hpd) Es ist wahrlich auffällig: Mit Vehemenz fordert der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bedford-Strohm, nicht zum ersten Male mehr islamischen Religionsunterricht in unseren Schulen. Was zunächst einmal merkwürdig anmutet, ergibt Sinn, wenn man bedenkt, dass auch der christliche Religionsunterricht in unserem Bildungssystem massiv unter Druck steht. Ein Protestant wird zum beharrlichen Fürsprecher einer anderen Religion. Es wirkt fast so, als würde Kardinal Marx künftig Werbung für die Jugendweihe betreiben.

Luthers "Von den Juden und ihren Lügen"

BERLIN. (hpd) Im Jahr 2017 feiert die Lutherstadt Wittenberg das Reformationsjubiläum mit vielen vorauseilenden kirchlichen und kulturellen Veranstaltungen. Die Feierlichkeiten gelten der theologischen, kulturgeschichtlichen und politischen Würdigung ihres großen Sohnes. Ob Luthers dunkle Seiten anlässlich der geplanten Jubelfeierlichkeiten zur Sprache kommen werden?

Warum Martin Luther ein Antisemit ist!

DEIDESHEIM. (hpd) Seit sich die niederländische Kirche nach intensiven Beratungen mit jüdischen Organisationen in Hinblick auf das Lutherjahr 2017 von Martin Luthers Antisemitismus distanziert hat, scheint eine ernsthafte Diskussion über den Umgang mit dem Reformator auch in Deutschland in Gang zu kommen. Umstritten ist dabei seine Rolle als Wegbereiter des Antisemitismus, der im Holocaust seinen hoffentlich letzten Höhepunkt gefunden hat.

Feldgottesdienst für deutsche Soldaten

Auf in den Tod!

GRAZ. (hpd) Prof. Dr. Anton Grabner-Haider geht in seinem Artikel den Spuren der Theologie in der NS-Ideologie nach. Die Grundthese lautet, dass ohne die Kriegspredigten von 1914 bis 1918 diese Großideologie gar nicht entstehen hätte können. Sie hätte ohne die Unterstützung der Theologen und der Kirchenleitungen ihre politische und militärische Effizienz nie erreichen können.